Rechtsterror: Stiefvater der ermordeten Polizistin kannte Uwe Mundlos!

Neue Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass die 2007 ermordete Polizistin in Heilbronn Opfer eines gezielten Anschlags wurde. Ihr Stiefvater hatte demnach Kontakt zu Uwe Mundlos, Teil des Zwickauer Neonazi-Trios.

In der vergangenen Woche war vom Landeskriminalamt in Baden-Württemberg eine solche Möglichkeit, dass der Mord an der 24-jährigen aus Thüringen stammenden Polizistin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 in Heilbronn gezielt verübt worden sein könnte, als eher unwahrscheinlich beurteilt worden. Nun gibt es neue Informationen. So habe der Stiefvater der Polizistin laut Informationen von sueddeutsche.de (nach der Sondersitzung des Innenausschusses am Montag) Kontakt zu Uwe Mundlos gehabt, neben Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt einer der drei Mitglieder der dreiköpfigen Terrorzelle, die neben der Polizistin für die Morde an acht Türken und einen Griechen zwischen 2000 und 2006 verantwortlich sind.

Dem Stiefvater der Polizistin habe eine Kneipe in Thüringen gehört, die als Treffpunkt der rechten Szene galt. Zudem sei in der Kneipe des Stiefvaters ein Mann als Koch eingestellt worden sein, der möglicherweise mit Beate Zschäpe verwandt ist, die derzeit in U-Haft sitzt. Innenminister Friedrich bestätigte in einem ersten Statement, dass es einen „Bezug“ zwischen der Beamtin und den Rechtsterroristen gebe. Kiesewetter war auf einer Festwiese in den Kopf geschossen worden und starb daraufhin. Ihr Kollege, der ebenfalls angeschossen wurde, überlebte schwer verletzt, hat aber keine Erinnerungen an die Tat.

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