Daniel Radcliffe: Seine Eltern waren gegen Harry Potter

Die Harry Potter-Saga hat über die vergangenen zehn Jahre echten Kultstatus erreicht. Wie Hauptdarsteller Daniel Radcliffe jetzt verriet, hätte er die Rolle eigentlich gar nicht spielen dürfen. Seine Eltern lehnten ursprünglich ab, weil sie nicht so lange in Hollywood wohnen wollten.

Wie der heute 22-jährige Daniel Radcliffe nun erzählt, wollten seine Eltern Alan und Marcia das Angebot für ihren Sohn J.K. Rowlings kleinen Zauberlehrling zu geben eigentlich ablehnen.

Ürsprünglich, so schreibt die „Daily Mail“, sei ihnen erklärt worden, dass Daniel insgesamt acht Filme machen müsse. Alle Streifen würden allerdings im fernen Los Angeles gedreht. Nur das Einlenken der Produzenten, die sowohl die Anzahl der Filme reduzierten als auch zustimmten, dass die Harry Potter-Streifen in England gedreht würden, konnte die Eltern Radcliffe umstimmen.

Eltern von Daniel Radcliffe wollten Sohn nicht überfordern

Ihr Sohn wird es ihnen danken: Durch die Filme wurde er zu einem millionenschweren jungen Mann und weltweit einer der prominentesten Persönlichkeiten überhaupt. Doch nicht nur über den Beinahe-Verlust seiner Rolle hat Daniel Radcliffe nun geplaudert. Der junge Schauspieler sprach nach dem großen Finale im vergangenen Sommer jetzt auch darüber, wie sich der Regisseur des ersten Teils damals seinen Eltern genähert hat, nachdem er den kleinen Daniel als David Copperfield in einer BBC-Serie sah. Von diesem Moment sei ihm klar gewesen, dass er den Buben sehen müsse. Auch wenn die Eltern des Kleinen am Ende nicht so einfach zu überzeugen waren. „Was damals abgelaufen ist, wusste ich nicht“, so Daniel heute. „Dann, vielleicht drei vier Monate später haben sich die Modalitäten des Deals geändert. Es sollten zwei Filme gedreht werden und beide sollten in England entstehen. Nun sagten sie: ‚Okay‘. Jetzt lassen wir ihn mitmachen.“

Doch Daniel Radcliffe ist nun, viele Jahre später, nicht nur unermesslich reich. Er kennt auch die Schattenseiten des Ruhms: In einem Interview mit „Hollywood Reporter“ erklärte er, dass er die Prominenz nicht wirklich genossen habe. Vielmehr sei das Ganze „ekelhaft“ und „grauenhaft“ gewesen. „Ein Star zu sein ist schrecklich – das ist die Wahrheit.“

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