Rechtsterror: Behörden kannten Neonazi-Trio seit 1998

Die Rechtsterroristen aus Zwickau sind den Behörden offenbar schon länger bekannt als bislang angenommen.

Bereits Ende der 90er-Jahre seien Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe wegen Sprengstoffbesitzes aufgefallen, berichtet „Die Welt“ beruhend auf Angaben nach einer Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag.

Trotz der Kenntnis der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe von dem Neonazi-Trio bereits im Jahr 1998 habe die Thüringer Justiz den Fall weiter bearbeitet, weil die Gruppe nicht als terroristische Vereinigung eingestuft worden sei. Danach waren die drei Neonazis untergetaucht.

Seit März 2002 habe es sogar Hinweise auf den Aufenthaltsort der drei Rechtsterroristen in Chemnitz gegeben, so der Thüringer Generalstaatsanwalt Hartmut Reibold, der sich auf einen Aktenvermerk beruft.

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