„The Voice of Germany“: Zuschauer fliegen auf das Format

Nicht nur Heidi Klum bekommt in Sachen Model-Casting Konkurrenz. Seit vergangenen Donnerstag ist das deutsche Fernsehen um einen weiteren Gesangscontest reicher. Eins ist jedoch grundlegend anders: Die Juroren urteilen einzig nach der Stimme - und das Publikum ist begeistert.

Die Szenerie wirkt ungewohnt. Xavier Naidoo und seine Jury-Kollegen, Nena, The BossHoss und Rea Garvey sitzen in überdimensionalen Sesseln. Auf Ohrenhöhe befinden sich noch einmal extra angebrachte Lautsprecher. Vor ihnen ein roter Buzzer, wie ihn das Publikum eigentlich aus diversen Quizshows kennt.

Jury entscheidet allein nach dem Gehör

Die eingeladenen Kandidaten stehen auch hier – wie bei DSDS, Popstars, X-Factor und Co. – auf einer Bühne, singen den Zuschauern im Saal und an den Bildschirmen entgegen. Einzig die Musikexperten haben keinen Schimmer, welche Persönlichkeiten da versuchen allein mit ihrer Stimme zu überzeugen. Ganz müssen sie sich auf ihr Gehör verlassen. Manchmal, so gesteht Rea gleich in der ersten Folge, bringt die Phantasie das Gehörte nicht unbedingt mit der Person aus der die Töne fließen zusammen. Und genau das ist der springende Punkt: Begeistert sie ein Kandidat so sehr, dass sie gerne mit ihm arbeiten wollen, drücken sie den besagten Buzzer, der Sessel dreht sich um und endlich können sie auch sehen, was ihnen soeben schon so gut gefallen hat. Sind gleich mehrere Juroren angetan, entscheidet der Künstler, mit wem er gerne zusammenarbeiten würde.

„The Voice of Germany“: Die ersten 10 stehen fest

In 20 Ländern ist das etwas andere Castingformat bereits erfolgreich. Jetzt stehen auch in Deutschland die ersten zehn Talente fest, die in die nächste Runde der Show einziehen wollen. Wie die ungewöhnliche Studiokonstellation beim Publikum ankam, das hat „Promiflash“ herausfinden wollen. Fast 2000 Leserinnen und Leser beteiligten sich bis zu diesem Freitagmorgen an einer Online-Umfrage. Das Ergebnis ist eindeutig: Fast 66 Prozent sagen „Super – ich freue mich auf die nächste Folge“. Knapp 21 Prozent sind noch unschlüssig. Sie meinen: „War ganz okay“. Nur rund 14 Prozent können auf „The Voice of Germany“ verzichten und tun kund: „Ich mochte es nicht“.

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