Türkischer Außenminister trifft Neonazi-Opfer in Deutschland

Die Türkei engagiert sich für die Angehörigen der Neonazi-Mordopfer. Bei seinem Besuch in Deutschland will sich Außenminister Davutoglu für Entschädigungszahlungen einsetzen.

Ahmet Davutoglu ist ab Donnerstag für einige Tag in Deutschland. Grund für seine Reise ist die Aufdeckung der Morde an neun Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft. Er wird in verschiedenen Städten die Familien der vom NSU getöteten Mordopfer besuchen.

In Berlin wird ihn Bundespräsident Wulff empfangen und ein Treffen mit Innenminister Friedrich ist ebenfalls geplant. In Bonn wird der Minister an der Afghanistan-Konferenz teilnehmen. Türkische Medien berichten, er wolle sich in Deutschland für Entschädigungszahlungen einsetzen. Davutoglu und Westerwelle werden sich auch zu Gesprächen zusammenfinden. Im Oktober hatte Westerwelle bereits die Türkei besucht.

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