Dominique Strauss-Kahn: „Ich ging auf Sex-Parties“

Der Wille ist stark, sein "Fleisch ist schwach": Der einstige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat gestanden, dass er, bevor seine Karriere durch die Vergewaltigungsvorwürfe eines New Yorker Zimmermädchens beendet wurden, zu Sex-Orgien rund um den Globus geflogen zu sei.

Erst im vergangenen Frühjahr lösten die Vorwürfe rund um das Zimmermädchen Nafissatou Diallo einen wahren Presseorkan aus, die die steile Karriere des 62-jährigen „Schürzenjägers“ mit einem Schlag zunichte machte. Doch nicht nur in den USA, auch in der Heimat Frankreich saß ihm plötzlich eine Frau im Nacken. Die Schrifstellerin Tristane Banon meldete sich ebenfalls mit schweren Anschuldigungen zu Wort.

Dominique Strauss-Kahn hat nie für Sex bezahlt

Zwar wurden beide Fälle am Ende fallengelassen, Ruhe hatte Dominique Strauss-Kahn deshalb aber noch lange nicht. In der an diesem Donnerstag erschienene Biographie aus der Feder von Michel Taubmann, “Affaires DSK: The Second Inquiry”, bricht der einstige Top-Politker sein Schweigen und räumt ein, dass sein „hemmungsloses“ Sexualleben ihm die Chance verbaute der nächste Präsident Frankreichs zu werden. Doch entgegen aktueller Anschuldigungen habe er niemals für Sex bezahlt.

„Ich ging auf Sex-Parties“, so Strauss-Kahn weiter. „Doch die Damen, die in der Regel zu diesen Veranstaltungen kamen, waren keine Prostituierten. Ich habe einen Horror von Prostituierten und Zuhälterei.“

Nafissatou Diallo verbaut Chance auf Präsidentschaft

Die Vorfälle, die sich im vergangenen Mai in einem Hotel in Manhattan zutrugen, bereue er heute zutiefst. „Nichts wäre passiert, wenn ich nicht diese einvernehmliche, aber dumm Beziehung mit Nafissatou Diallo gehabt hätte. An diesem Tag öffnete ich die Tür zu allen anderen Affären. Ich war damals in einer Position, in der ich hätte Präsident werden können. Heute bin ich es nicht mehr.“

Nach Nafissatou und Tristane ist eine weitere Frau namens Florence auf den Plan getreten. Die 30-Jährige sagt, sie hätte an insgesamt elf Sex-Parties mit dem einstigen Banker in sechs Jahren teilgenommen. Sie behauptet: „An all diesen Abenden hatte DSK Sex mit allen Mädchen im Raum. Er hat mich nicht vergewaltigt, aber man hatte das Gefühl, dass ihm der harte Sex gefallen hat.“

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