Selbstmord via Skype: Familienvater schneidet sich die Kehle durch

Es waren wohl die schrecklichste Bilder, die sich eine Britin über Skype ansehen musste. Ihr Liebhaber schnitt sich vor ihren Augen die Kehle durch. Helfen konnte sie dem dreifachen Vater nicht. Er war 7000 Meilen entfernt.

Zunächst schien es wie ein ganz normales Videotelefonat: Julie Zalinski sprach mit dem 53-jährigen Firmendirektor Adrian Rowland, der geschäftlich in Indien unterwegs war. Doch urplötzlich zückte dieser ein Messer und schlitzte sich vor ihren Augen die Kehle auf.

Außer sich wählte Julie noch die Notrufnummer 999. Die britische Polizei kontaktiere über das Auswärtige Amt umgehend die indischen Kollegen. Doch als endlich Hilfe eintraf, konnten die Rettungskräfte nichts mehr für Rowland tun.

Paar hatte wohl Beziehungsprobleme

Was treibt einen Familienvater zu einer solch schrecklichen Tat? Warum musste seine Geliebte den Selbstmord live mitansehen? Wie die „Sun“ berichtet, gibt es derzeit Spekulationen, dass die Fernbeziehung der beiden mit Probleme belastet gewesen sei. Das Blatt zitiert einen Freund, der erzählt: „Ich hörte, dass die beiden eine Diskussion über ihre weitere Zukunft gehabt haben.“ Dass er sich vor laufender Skype-Kamera das Leben nahm, ist in seinen Augen das wohl fürchterlichste, was man sich vorstellen könne: Mitansehen zu müssen, wie er sich umbringe ohne etwas tun zu können.

Adrian Rowland arbeitete für Adwest Engineering, eine Tochtergesellschaft von Magal Engineering mit Sitz in Woods. Es wird angenommen, dass Julie für das gleiche Unternehmen tätig ist. Sein Leichnahm wird nach Großbritannien überführt. Die Beerdigung soll dann in Berkshire stattfinden. Rowland war von seiner Frau geschieden.

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