Bob Marleys Name missbraucht: Witwe verklagt Halbbruder

Bob Marleys Witwe schäumt vor Wut. Da missbraucht ein Verwandter doch tatsächlich den Namen des großen Reggae-Meisters, um Kasse zu machen. An den Mann gebracht wird einfach alles - vom Konzert bis zum Geflügelteil. Jetzt will sie ihn verklagen.

Rita Marley und neun von Bob Marleys Kindern haben eine Klage gegen Richard Booker, den Halbbruder des Sängers, angestrebt. Ihrer Meinung nach hat der Booker nicht nur Markenverletzungen betrieben, sondern auch das Ebenbild des jamaikanischen Kultstars unrechtmäßig benutzt.

Laut Klageschrift, so berichtet das US-Promiportal „tmz.com“, war Richard Booker offenbar äußerst „fleißig“. So hat er die Marke „Mama Marley“ registrieren lassen, um damit unter anderem Fisch, das britische Nationalgericht „Fish and Chips“, Fischkuchen und vieles mehr.

Rita Marley und die Kinder sind nun allerdings der Ansicht, dass Booker den Namen völlig zu Unrecht verwendet hätte. Darüber hinaus soll er Bob Marleys Namen und Bild zu Werbezwecken für ein jährlich stattfindendes Konzert in Miami, das so genannte „9 Mile Music Festival“ benutzt haben. Für alle, die es nicht wissen, 9 Mile ist der Name des Ortes auf Jamaika, an dem Marley geboren und begraben wurde.

Richard Booker droht ein Unterlassungsurteil

Seine Familie erklärt nun, sie habe alle Rechte an seinem Namen und beantsprucht alle Gewinne, die Brooker damit gemacht hat, für sich. Zudem wollen sie ein Urteil, das es dem Halbbruder künftig untersagt dergestalt erneut aktiv zu werden. Übrigens auf dem „9 Mile Music Festival“ treten im nächsten Jahr auch Headliner auf, die derzeit als Kläger in Erscheinung treten: Stephen, Damian und Julian Marley.

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