Wladimir Klitschko mit Nierenkolik: WM-Kampf droht zu platzen

Boxweltmeister Wladimir Klitschko wird seinen Titelkampf am kommenden Samstag in Düsseldorf gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck womöglich nicht bestreiten können. Er musste am Freitag mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Der Ukrainer Klitschko (35), aktueller Weltmeister im Schwergewicht nach Version der IBF, WBO, WBA sowie IBO, wurde am Freitag aufgrund großer Schmerzen im Harnleiter aus dem Fünf-Sterne-Hotel Stangl­wirt in den Tiroler Alpen mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik nach Innsbruck gebracht, wo eine Nierenkolik diagnostiziert wurde. Er habe nicht mehr gerade gehen können, so groß seien die Schmerzen gewesen, berichtet die Tageszeitung „Österreich“. Ein Nierenstein steckt demnach im Harnleiter fest.

„Er hat eine akute Nierenkolik, konnte das Krankenhaus am Freitag aber wieder verlassen“, so Klitschkos Pressesprecher Klaus-Peter Dittrich. Und: „Er hat Schmerzen, aber an den Planungen für den Kampf halten wir fest.“ Klitschkos Manager Bernd Bönte sagte gegenüber „Österreich“: „Wir hoffen, dass der Stein übers Wochenende abgeht. Wir planen ganz normal weiter.“

Der Internist des Spitals, Dr. Bernhard Richter, wird von dem Blatt mit den Worten zitiert: „Sollte sich der Stein tatsächlich schnell lösen, dann wäre ein Kampf sogar möglich. Aber so ungefährlich ist diese Sache nicht. Die große Frage ist, was für zusätzliche Probleme aufgetreten sind.“ Die Fans hoffen, dass ihr „Dr. Steelhammer“ noch rechtzeitig auf die Beine kommt.

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