HSV will mit Töre verlängern: Trifft er endlich gegen Nürnberg?

Nachdem der russische Sportclub Rubin Kazan und offenbar auch Galatasaray Interesse an Gökhan Töre gezeigt haben, sind die Hamburger in leichtem Zugzwang. Nun hat die HSV-Vereinsführung signalisiert, dass Töre auf jeden Fall bleiben soll. Der Deutsch-Türke selbst sieht das ähnlich. Er will gar nicht weg.

Wenn der HSV Töre an der Elbe halten will,  muss er ihm wohl bei einer im Raum stehenden vorzeitigen Vertragsverlängerung ein besseres Angebot machen.  Denn die starken Leistungen des Offensiv-Allrounders in den vergangenen Wochen, der meist hinter der Angriffsspitze agiert, haben auch Interesse bei ausländischen Vereinen wachgerufen.

Die Besonderheiten liegen in einem starken Dribbling und in seiner Beidfüßigkeit. Er ist links wie rechts einsetzbar und kann mit beiden Füßen ähnlich scharf und genau schießen, was ihn für den Gegner unberechenbar macht. Vor allem ist er ein überragender Vorbereiter. Fünf von ihm getretene Ecken führten für den HSV bereits zu einem Tor. Die Qualität von Gökhan war auch den Verantwortlichen des russischen Clubs Rubin Kazan nicht entgangen. Ein fürstliches Nettogehalt von etwa zwei Millionen Euro im Jahr boten sie ihm nach Informationen der „Sport-Bild“ in dieser Woche an – angeblich mehr als das zwanzigfache dessen, was er derzeit in Hamburg verdient. HSV-Sportdirektor Frank Arnesen lässt das allerdings kalt: „Es gibt keine Schmerzgrenze Töre, er ist unverkäuflich“, sagte er.

Der erst 19-jährige Töre gegenüber der „Sport-Bild“: „Es ist eine Ehre für mich, dass nach so kurzer Zeit in der Bundesliga solch ein Verein auf mich zu kommt.“ Gleichzeitig aber unterstrich er seine Verbundenheit zu Hamburg: „Im Moment zählt für mich nur der HSV, ich bin sehr glücklich hier“, so Töre. Ein Tor hat hat er zwar noch nicht erzielt für den HSV, doch das soll sich am Sonntagnachmittag zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg ändern. Dann kann Töre seinen Wert weiter steigern und zeigen, wie unverzichtbar er für die Hanseaten ist. Seitdem Thorsten Fink die Regie als Trainer übernommen hat, sind die Hamburger in der Erfolgsspur. Seit fünf Bundesliga-Partien haben sie nicht mehr verloren.

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