„Die Türkei wird immer eure Heimat bleiben“

Davutoğlu trifft Aleviten und Christen in Deutschland. Seine Botschaften wurden gut aufgenommen.

Im Rahmen seines fünf Tägigen Besuchs in Deutschland traf sich der türkische Außenminister Davutoğlu am Sontag in Köln mit Aleviten und Christen. An die orthodoxen und aramäischen Gemeinschaften richtete er die Worte: „Ihr seid die Diaspora der Türkischen Republik“.

Als erstes besuchte er die Orthodoxe Gemeinde von Antiochia von St. Demetrius, wo er sich mit dem örtlichen Gemeindevorstand traf. Er machte darauf aufmerksam, dass Anatolien eine Region ist, in der viele verschiedene Religionen und Kulturen nebeneinander existierten. „Dieses Gefühl von Brüderschaft und Freundschaft existiert für immer, daran gibt es keinen Zweifel“, so Davutoğlu.

Er fuhr fort: „Der Türkische Staat kennt keine ethnischen Differenzen und entschuldigt keine Diskriminierung auf der Grundlage von Religion, Ethnie oder Sprache. Die türkischen Konsulate sind eure Konsulate und der Türkische Staat ist bereit, euch zu dienen.“

Im Anschluss besuchte er die Kirchen Mor Petrus und Mor Paulus, die viele Aramäer besuchen. Auf die Begrüßungsworte des Oberhaupts der Kirche, Vater Numan Dağ, der ihn als „Gast aus unserer alten Heimat“ bezeichnete, antwortete der Außenminister: „Die Türkei ist nicht eure alte Heimat, sie ist immer noch eure Heimat und wird es immer bleiben.“

Diese Worte ernteten minutenlangen Applaus der Gemeinde. Davutoğlu betonte, dass die alevitische und die aramäische Kultur Teil der anatolischen Kultur sind. Außerdem versprach er, dass das Problem der Eigentumsrechte der Mor Gabriel-Kirche in der südöstlichen Provinz Mardin bald gelöst werden.

Bei seinem Besuch im Alevitisch-Bektaschitischen Verein in Köln sagte er bei seiner Rede anlässlich des Fastenmonats Muharrem: „Ich bin der größte Alevit“.

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