Mona Lisa: Geheimnis nach 500 Jahren gelöst?

Ihr Lächeln ist den Menschen seit Jahrhunderten ein Rätsel. Leonardo da Vincis "Mona Lisa" hat eine magische Aura. Ihr Geheimnis will jetzt ein New Yorker Künstler entschlüsselt haben.

Nach Ansicht von Ron Piccirillo liegt das Mysterium der „Mona Lisa“ in zahlreichen Tieren, die Leonardo da Vinci innerhalb des weltberühmten Gemäldes versteckt habe. Der in New York lebende Künstler meint im Hintergrund der geschichtsträchtigen Büste Löwenköpfe, einen Affen und einen in der Luft schwebenden Büffel zu sehen. Auch ein Krokodil sowie eine Schlange sollen der zarten Dame aus der linken Seite ihres Körpers entwachsen. Das berichtet die „Daily Mail“.

Der amerikanische Hobby-Maler und Graphik-Designer gibt an, den Instruktionen von Leonardo da Vinci selbst gefolgt zu sein, um das Bild zu entschlüsseln. Jetzt ist er der Ansicht, dass seine Entdeckung nun endgültig das Geheimnis des 1519 entstandenen Bildes preisgubt. So soll die „Mona Lisa“ eigentlich die Personifizierung des Neides sein.

Da Vinci selbst gibt die Blickrichtung vor

Derartige Tierabbildungen will Ron Piccirillo übrigens nicht nur bei der „Mona Lisa“ gefunden haben. Auch andere Renaissance-Maler wie Titian und Rafael würden derartige Motive verwenden, die sie in ihren Werke versteckt hätten. Selbst in der Sixtinischen Kapelle in Rom habe er sie gesehen. Auf den ersten Blick hat er die Tiere allerdings nicht entdeckt. Hierzu drehte er das Gemälde, wie von da Vinci beschrieben, auf die Seite und sah dann zuerst den vermeintlichen Löwenkopf. Nach und nach entdeckte er dann alle weiteren Tiere. „Es geht einzig um die Perspektive aus der man das Bild betrachtet“, so Piccirillo weiter. „Es ist umso erstaunlicher als das niemand bisher angenommen hat, dass da Vinci überhaupt über die Mona Lisa geschrieben hat. Jetzt stellt sich heraus, er tat es doch.“ Die Tiere, so ist er der Ansicht, seien eine Art „religiöser Code“ da Vincis. Warum sie jedoch versteckt wurden, dafür hat auch er keine Erklärung.

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