Somalia: Autobombe explodiert vor türkischer Botschaft

Bei einem Selbstmordattentat in der Nähe der türkischen Botschaft in der somalischen Hauptstadt Mogadischu kamen am Dienstag drei Personen ums Leben.

Augenzeugen berichteten, sie hätten plötzlich Rauchwolken auf einer stark befahrenen Kreuzung unweit der türkischen Botschaft gesehen. Der Polizist Abdiweli Elmi befand sich zum Zeitpunkt der Detonation an der Kreuzung und erklärte „Reuters“: „Die Streitkräfte haben versucht mit dem Fahrer zu sprechen und Fotos zu machen, als er plötzlich die Bombe zündete.“ Er habe die Leichen von zwei Polizisten und einem Zivilisten gesehen. Wer hinter den Anschlägen steckt, ist noch nicht geklärt.

In Mogadishu kam es in den vergangenen Monaten vermehrt zu Anschlägen von militanten Islamisten, nachdem diese aus der Stadt weitgehend verdrängt wurden. Der Rest des Landes ist in der Hand der Rebellen. In Mogadischu versucht sich die Regierung mit der Unterstützung von Truppen der Afrikanischen Union durchzusetzen. Die Türkei ist das erste Land, das eine Botschaft in Mogadischu eröffnet hat.

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