„Wir werden Nordzypern niemals aufgeben“

Die Türkei will Zypern während der EU-Ratspräsidentschaft nicht anerkennen – die Beziehungen zur EU sollen aber weitergehen.

Zypern ist für die Türkei eine nationale Angelegenheit und die wird sie auch nicht für eine EU-Mitgliedschaft aufgeben, erklärte der Türkische EU-Minister Egemen Bağış. Er betonte, die Türkei hätte einen klaren Standpunkt in Bezug auf Zypern. Es sei unmöglich, dass die Türkei die griechisch-zypriotische Administration als Staat anerkennt, teilte die Presseagentur Anatolia mit. Bağış fuhr fort, die türkischen Zyprioten blieben ruhig trotz der Ungerechtigkeiten. „Es ist unmöglich für die Türkei an einem Tisch mit einer Administration zu sitzen, die von der Türkei nicht anerkannt wird“.

Die Türkei werde die Griechisch-Zypriotische Administration nicht als Ansprechpartner während seiner EU-Ratspräsidentschaft ansehen, doch die Beziehungen der Türkei zur EU sollen fortlaufen.

Gleichzeitig sieht die Türkei vor, Wasser von dem sogenannten Drachen-Fluss in Anamur, einer Staat in der südöstlichen Provinz Mersin, nach Nordzypern zu liefern, so die Tageszeitung hürriyet.

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