Eurokrise: US-Investoren wenden sich der Türkei zu

Die USA wollen in türkische Unternehmen investieren. Der wachsende Energiesektor sei dabei einer der attraktivsten für die ausländischen Investoren. Vom europäischen Markt wenden sie sich immer weiter ab.

Die europäische Krise zieht weite Kreise. Das gesamte Ausmaß ist noch nicht absehbar. Ausländische Investoren müssen sich neu orientieren. Dabei wenden sie sich immer öfter der Türkei zu. Doch auch die türkische Wirtschaft ist mit der europäischen stark vernetzt.

Mit der schnell wachsenden Wirtschaft, dem aussichtssreichen Markt und der erfolgreichen WIrtschaftspolitik wie sie in der Türkei derzeit betrieben wird sei die Türkei in Europa das geeignetste Land für ausländische Investitionen. Das erklärte Michael C. Camuñez, amrikanischer Vize-Finanzminister, bei seinem Besuch in der Türkei am Montag. Mit ihm kamen insgesamt 16 Vertreter von US-Unternehmen wie General Electric. Wichtige Themen der Treffen mit türkischen Unternehmern in Istanbul, Ankara und Izmir werden erneuerbare Energien und Energieeffizienz sein. Energieminister Taner Yildiz setzt außer erneuerbarer Energien auch auf Atomkraftwerke. Trotz der vielen Erdbeben im Land will er von diesen Plänen nicht ablassen.

Die Türkei gehöre zu den sechs Märkten weltweit auf die sich die USA fokussieren, so Camuñez weiter. Dabei sei die Lage des Landes mit der Nähe zu Europa, Afrika und dem Mittleren Osten ein entscheidender Vorteil. Er erklärte: „Es ist erstaunlich, dass sich die Türkei zum Ziel gesetzt hat, 30 Prozent des Energiebedarfs bis 2023 über erneuerbare Energien abzudecken.“ Es bestehe großes Interesse in diesen Sektor zu investieren.

Durch die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Europa beeinflusst die Krise auch die Türkei. Camuñez sagt, ihm sei das klar. „Die Krise in Europa und die schrumpfenden Märkte haben einen Einfluss auf das Wachstum der Türkei. Doch auch wenn das Wachstumstempo gebremst wird, bleibt die türkische Wirtschaft die hoffnungsvollste in Europa“, meint Camuñez.

 

 

 

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