Green İstanbul: Griechen und Türken machen Kunst aus Müll

In Istanbul gibt es zu viel Müll, meinen Künstler. Um die Bürger für Umweltschutz und Recycling zu sensibilisieren, zeigen sie, was man alles aus schon benutzten Materialien herstellen kann.

„Ökonomie und Recycling“ ist keine gewöhnliche Ausstellung. In der Nakkaş Art Gallery im Istanbul stellen 30 Künstler griechischer und türkischer Herkunft ihre Werke aus. Die alternative Kunst besteht aus Mosaiken, Fotocollagen, Gemälden.

Dimitris Danis: „In Istanbul gibt es eine Menge Müll“

Kurator Dimitris Danis erklärt, das Ziel des Projekts sein, eine umweltfreundlichere Lebensweise und die Notwendigkeit von Recycling aufzuzeigen. „Die Ausstellung basiert auf der Idee, Kunst aus Materialien herzustellen, die sonst als Müll bezeichnet werden. In Istanbul gibt es eine Menge Müll, deshalb müssen wir über alternative Wege nachdenken, damit umzugehen.“ Er hoffe, die Istanbuler mit der Ausstellung dazu anzuregen, Materialien wiederzuverwerten.

Yeşim İnce: „Ich bewahre Erinnerungen“

Die türkische Künstlerin Yeşim İnce betont, dass es sich für sie dabei um alles andere als Müll handelt. „Die Dinge die Sie hier sehen, sind etwas Besonderes für mich“, erklärt sie der „Zaman“. „Es gibt Dinge im Leben, die möchte man einfach nicht verlieren“, so Ince. Sie hat gesammelt, was für sie etwas bedeutet. Eine alte Uhr ihrer Mutter, ein Ohrring ihrer Tochter, ein Brillenetui – all das hat sie in ihrer Kunst verwertet. Ince meint: „Das ist eine persönliche Art des Recycling. Ich bewahre Erinnerungen.“

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