Kein US-Bier: Rider von Adele im Netz aufgetaucht

Wenn Künstler in einem so genannten "Rider" Anweisungen an Konzertveranstalter schicken, dann darf es gerne mal außergewöhnlich sein. Selten erfahren die Menschen vor der Bühne von den Vorlieben ihrer Stars. Wie man es der Soulsängerin Adele recht machen kann, ist jetzt im Internet zu lesen.

„US-Bier gehört nicht auf die Karte und Freikarten sind verboten“, zitiert „BBC News“ den Rider von Adele, der derzeit auf der Internetseite „thesmokinggun.com“ einzusehen ist. Damit ist die Liste der Anforderungen, die Veranstalter gegenüber Adele zu erfüllen haben, aber noch lange nicht erschöpft. So müssen Gäste, die ein Konzert dank einer kostenlosen Karte besuchen durften, dennoch das Portemonnaie öffnen und eine Spende an „Sands“, eine britische Organisation, die trauernde Eltern unterstützt, entrichten. Ausnahmen von dieser Regel, so heißt es in dem dreiseitigen Dokument weiter, gebe es nicht.

Für sich selbst will Adele nur Tee, Honig und Wasser

Auch für Adeles eigenes, leibliches Wohl müssen spezielle Vorkehrungen getroffen werden. Dabei gibt sich der Superstar aber durchaus bescheiden. Die Künstlerin verlangt lediglich einen Tee, Honig und Mineralwasser vor der Show. Doch auch ihrer Crew im Tourbus soll es an nichts fehlen. Für sie bestellt die junge Frau Wein und „bestes europäisches Lagerbier“. Dazu gibt es einen fett und kursiv gesetzen Zusatz: „Nord-amerikanisches Bier ist nicht akzeptabel“.

Europäische Zuschauer spenden 13,000 Dollar

Darüber hinaus gibt der „Rider“ den US-Promotern auch Auskunft über die Höhe der Spenden, die die 23-Jährige im Laufe der Tour durch Großbritannien und Europa von Gästen eingesammelt hat: Ganze 13,000 Dollar. Ein Sprecher von Adele, so BBC weiter, lehnt derzeit jeglichen Kommentar dazu ab. Anders hält man es bei „Sands“. Dort bestätigt man, bisher verschiedene Spenden von der Sängerin erhalten zu haben. So erklärt ein Sprecher: „Wir sind sehr dankbar, und fühlen uns sehr privilegiert, als eine von Adeles Charities ausgewählt worden zu sein.“

Die sonstigen Anforderungen des Tourmanagers betreffen schließlich Kleinigkeiten, die es der Künstlerin vor und nach dem Auftritt so angenehm wie möglich machen sollen. Dazu gehören ein Ankleidezimmer mit Heizung und Klimaanlage, die Umgebungstemperatur sollte stets etwa 20 Grad sein, eine Auswahl an Obst, aber „keine Zitrusfrüchte“ und sechs Müsliriegel „einzeln verpackt“. Um das Ganze abzurunden sollte dann noch eine Schachtel Marlboro Lights bereit liegen, ein Feuerzeug, sechs Metall Teelöffel, und ein paar Kaugummis. Wenn’s mehr nicht ist.

http://www.youtube.com/watch?v=6KANu296a94

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