„Die Türkei wird kein Sprungbrett für Angriffe auf Syrien sein“

Nachdem am vergangenen Mittwoch mutmaßliche Terroristen versuchten, von der Türkei nach Syrien zu gelangen, meldet sich nun ein Diplomat zu Wort. Er stellt heraus, dass es die Türkei nicht zulasse, dass irgendwelche bewaffneten Gruppen Angriffe gegen andere Länder starten würden.

„Die Türkei wird nicht erlauben, dass ihr Territorium benutzt wird, um Angriffe gegen andere Länder zu starten.“ Diese Aussage machte ein Diplomat, der seinen Namen nicht nennen möchte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, nachdem Syrien gesagt hatte, es habe verhindern können, dass „Terroristen“ von der türkischen Seite versucht hätten, die Grenze zu überqueren.

„Die Türkei lässt nicht zu, dass irgendwelche bewaffnete Gruppen Angriffe gegen andere Länder starten“, zitiert die Tageszeitung Hürriyet den Diplomaten.

Wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, hinderten syrische Grenzpolizisten eine „Gruppe von bewaffneten terroristischen Gruppen“, die Grenze zu überqueren. Die Grenzwache hatte einige der 35 Männer verletzt, als sie sie abfingen. „Es wurde gehört, wie Autos die verwundeten Männer auf die türkische Seite zurückfuhren“, so der Diplomat. Auf der syrischen Seite der Grenze hingegen sei keine Militäraktion gewesen.

In der Türkei sind zurzeit ca. 7.500 Flüchtlinge untergebracht. Sie waren vor dem brutalen Vorgehen der Regierung von Bashar al-Assad geflohen.

Außerdem befindet sich Oberst Riyadh al-Asaad in einem der Flüchtlingslager. Er gibt an, Anführer der Überläufer zu sein, die sich Freie Syrische Armee nennen.

In Telefongesprächen mit AFP forderte er ausländische Luftangriffe auf „strategische Ziele“ in Syrien, um den Sturz des Regimes zu beschleunigen.

Nach Angaben der UN forderte das harte Vorgehen der syrischen Regierung bislang 4.000 Menschenleben.

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