Alec Baldwin tritt nach: Seit 9/11 kein Service mehr!

Weil er sein Handy-Spiel “Words with Friends” zum Start des Flugzeugs einfach nicht unterbrechen wollte, ist Alec Baldwin am vergangenen Dienstag einer Maschine der American Airlines verwiesen worden. Doch statt sich zu entschuldigen, setzt er nun noch einen drauf.

Schon kurz nachdem er das Flugzeug auf dem Flughafen in Los Angeles verlassen hatte, zückte Alec Baldwin sein Handy erneut. Über den Kurznachrichtendienst Twitter lästerte er unter anderem: „Kein Wunder, dass America Air bankrott gegangen ist.“

Zwar bestieg er kurz darauf eine andere Maschine, der Ärger über den Zwischenfall war aber offenbar noch nicht ausgestanden. Denn nun meldet sich der Schauspieler ein weiteres Mal zu Wort. Eigentlich sollten seine Zeilen, die bei „Huffingtonpost.com“ veröffentlicht wurden, eine Entschuldigung sein. Doch die Zwischentöne des 53-Jährigen durchkreuzen die vermeintlich gute Absicht. So richtete er sich zunächst an die Passagiere: „Es war nie meine Absicht irgendjemanden mit meinem Problem mit einer Flugbegleiterin zu belästigen.“ Er sei sich sicher, die Stewardess wollte an ihm schlicht ein Exempel statuieren.

Service von US-Fluggesellschaften katastrophal

So weit, so gut. Doch dann legt er, so berichtet „tmz.com“, nach: „Es ist kein Geheimnis, dass das Service-Niveau der US-Fluggesellschaften an einem Punkt angelangt ist, der Howard Hughes die Röte ins Gesicht treiben würde. Verdreckte Flugzeuge, kaum genießbar Mahlzeiten, Kürzungen im Flugzeugservice, bei Flügen zu weniger frequentierten Destinationen.“ Er ist sich außerdem sicher, dass die Flugzeugindustrie den 11. September 2001 „als Vorwand benutze, um den Flug so geschmacklos wie möglich zu gestalten.“

In seinem Schlusswort wendet sich Alec Baldwin dann noch einmal an das Kabinenpersonal. Viele Flugbegleiter würden mit einer Pfeife um den Hals und einem Klemmbrett in der Hand durch die Gänge marschieren. Dank ihnen werde ein Flug zu einem Trip wie mit einem Greyhound-Bus.

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