Beinahe-Katastrophe: Flugkapitän verschätzt sich um 17 Tonnen!

Es hätten die schönsten Tage des Jahres werden sollen: 223 Menschen wollten mit einer Maschine von Thomas Cook von Manchester nach Heraklion fliegen. Doch der Pilot hatte sich beim Startgewicht verrechnet und brachte alle in Lebensgefahr.

Es waren nur Sekunden, die die 223 Passagiere an Bord von einer verheerenden Flugkatastrophe trennten. Der Pilot ihrer Maschine hatte sich bei der Berechnung des Startgewichts um sagenhafte 17 Tonnen vertan. Die Folge: Das Flugzeug hatte nicht genügend Schub. Beinahe wäre die Situation außer Kontrolle geraten. Sprichwörtlich in letzter Sekunde konnte die Crew ein Unglück verhindern.

Pilot reichte falsches Gewicht an Co-Piloten

Der Airbus A321, so berichtet die „Daily Mail“, war im Begriff in Richtung Griechenland zu starten, um die Urlauber an Bord in die wohlverdiente Ferienzeit zu fliegen. Diesmal sollte der Co-Pilot die Maschine steuern. Kurz vor dem Start wurde dann das Gewicht des Flugzeugs durchgegeben. Und hier unterlief dem Piloten ein fataler Fehler. Er reichte seinem Kollegen die falschen Zahlen weiter.

AAIB stuft Vorfall als „ernst“, aber nicht ungewöhnlich ein

Gott sei Dank bemerkte der Co-Pilot den Irrtum und leitete schnellstmöglich entsprechende Korrekturen ein. Laut Bericht der Air Accidents Investigation Branch (AAIB), eine Verkehrsbehörde in Großbritannien, die Flugunfälle untersucht, ereignete sich der Vorfall bereits am 29. April dieses Jahres – am Tag der Hochzeit von Prinz William und Herzogin Kate. Darin wird das Geschehen an Bord als „ernst“ eingestuft. So habe der Kapitän des Airbuses das Gewicht des Vogels ohne Treibstoff abgelesen. Das System wurde mit den falschen Daten gefüttert. „Darauf hin hob das Flugzeug mit zu geringem Schub und zu geringer Geschwindigkeit ab.“ Als die Gerätschaften dem Piloten dann den Fehler anzeigten, reduzierte dieser die Steigung, worauf hin das Flugzeug in einem sicheren Winkel beschleunigen konnte.

AAIB gibt aber nicht nur dem Piloten die Schuld an der Beinahe-Katastrophe. Ihrer Ansicht nach hätte die Crew viel früher reagieren müssen. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass laut Behörde, Fehler beim Start offenbar gar nicht so selten seien, wie bisher angenommen. Die meisten von ihnen würden schlicht nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

 

 

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