James Cameron angezeigt: Hat er „Avatar“ geklaut?

Nach Angelina Jolie wird nun auch Star-Regisseur James Cameron beschuldigt, seine Filmidee nicht selbst entwickelt, sondern von einem anderen gestohlen zu haben. Sein Science-Fiction-Abenteuer "Avatar" stammt angeblich von Eric Ryder. Der hat nun Klage eingereicht.

Eric Ryder beschuldigt den Kult-Filmemacher, so berichtet „tmz.com“, dass er bereits 1999 mit einem Filmprjekt namens „KRZ 2068“, einem ökologisch motivierten 3-D-Film, an dessen Produktiosfirma herangetreten sei. Auch in Ryders Vision ging es um die Kolonisation und die Plünderung eines anderen Mondes. Spektakuläre Naturszenarien inklusive. Ryder behauptet weiter, dass auch in seinem Film Figuren, die den „Avataren“ gleich seien, vorkommen sollten.

Laut der Klageschrift, die bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht wurde, sei die Produktionsfirma zunächst nicht abgeneigt gewesen. Es hätten zahlreiche „ernsthafte“ Treffen mit „hochrangigen Leuten“ stattgefunden. Gemeinsam bastelte man an der Entwicklung des Projekts. Doch dann habe die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment im Jahr 2002 plötzlich das Interesse verloren. Die Experten seien sich sicher gewesen: Niemand würde solch einen Film sehen wollen.

James Cameron hatte Idee vor 1999

Als „Avatar“ im Jahr 2009 dann in die Kinos kam, war Ryder außer sich. Noch im gleichen Jahr beschwerte er sich bei Camerons Leuten. Doch dort stieß er auf taube Ohren. Vielmehr wurde behauptet, James Cameron habe die Geschichte bereits vor 1999 geschrieben.

Eric Ryder ist da allerdings anderer Meinung. Für ihn sind die Ähnlichkeiten einfach zu offensichtlich. Selbst die Idee, eine Rolle mit Sigourney Weaver zu besetzen soll von ihm stammen. Jetzt verlangt er Schadensersatz und möchte an den Einnahmen aus „Avatar“ beteiligt werden.

http://www.youtube.com/watch?v=1fGW_ydP2nk

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