Todestag von John Lennon: Ringo Starr fordert strengere Waffengesetze

Weltweit haben die Menschen am 8. Dezember dem 31. Todestag von John Lennon gedacht. Sein einstiger "Beatles"-Kollege Ringo Starr nutzte den Anlass, um sich für schärfere Strafen für all jene auszusprechen, die eine Waffe bei sich trügen.

Der heute 71-jährige Ringo Starr sprach sich für „Frieden und Liebe“ aus als er kürzlich eine selbstentworfene Statue in Form einer Pistole enthüllte. Im Rahmen der Veranstaltung betonte die Schlagzeuer-Legende: „Wenn man mit einer Waffe erwischt wird, sollte man dafür eine höhere Strafe erhalten.“

Der Anteil derjenigen Bürger, die eine Waffe besäßen, so der Ex-Beatle weiter, steige kontinuierlich an.“ Es sei so, als hätten die Leute den Tod gewählt. Man könne nur hoffen, dass die jungen Menschen damit aufhörten. Noch allzu gut erinnert sich der Musiker an den Moment, als ihm gesagt wurde, dass John Lennon ermordert worden wäre. 31 Jahre ist es nun her, dass er von Mark Chapman direkt vor seiner Wohnung in New York erschossen wurde. „Mein Stiefkind rief mich damals an und sagte mir, dass etwas mit John passiert sei. Dass er erschossen worden sein könnte, das kam mir nicht in den Sinn.“ Am Ende sei es aber dann doch so gewesen. „Er wurde getötet. Er wurde erschossen und nun ist er tot“, fährt Ringo Starr fort.  „Man weiß nicht, was man tun soll. Man glaubt es einfach nicht, obwohl man weiß, dass es passiert ist. Es ist so ein verrückter Moment.“

Erneute Schießerei an der Virginia Tech

Vier Jahre nach dem furchtbaren Amoklauf an der US-Universität Virginia Tech ist der Campus an diesem Freitagmorgen erneut Schauplatz einer verheerenden Schießerei geworden, die zwei Menschen das Leben kostete. Der Täter, so teilte die Universität in Blacksburg im Bundesstaat Virginia mit, habe bei einer Verkehrskontrolle auf dem Parkplatz der Uni einen 39-jährigen Polizisten erschossen. Wenig später wurde eine weitere Leiche in einem geparkten Fahrzeug entdeckt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es der Täter ist.

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