Jay-Z: Barack Obama kann meine Steuern haben!

Es scheint als hätte US-Präsident Barack Obama Unterstützung von einer der führenden Protagonisten der internationalen Hip Hop-Szene. Kein Geringerer als Jay-Z erklärte sich solidarisch, wenn es tatsächlich zu einer Steuer für Einkommensmillionäre kommen sollte.

Der vielfache Grammy-Gewinner Shawn Carter erklärte in einem Interview mit „CNNMoney“ an diesem Freitag, dass ihn der Gedanke eventuell bald mehr Steuern zahlen zu müssen in keinster Weise belästigt fühle.

„Ich hätte nichts dagegen, mehr Steuern zu zahlen, wenn sie dann für die Dinge ausgegeben würden, die wirklich wichtig sind. Wenn es um Bildung ginge, um Menschen [in] Armut, wenn es also um die richtigen Dinge ginge“, so der Ehemann von Souldiva Beyoncé Knowles, dessen Reinvermögen derzeit auf eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt wird. Es sollte, so der Erfolgs-Produzent weiter, klar definiert sein, wohin welche Gelder fließen würden. Nur so könne man nachvollziehen, warum man so viel Steuern zahle.Fragen, was mit dem Geld geschehen sei während sich nichts verändere, würden dann gar nicht erst aufkommen.

Jay-Z will Verwendungszweck kennen

Ginge es nach Jay-Z, dann würde es eine so genannte „offene Buchführung“ geben, die genauen Aufschluss darüber gibt, was mit den amerikanischen Steuergeldern passiert. Er ist überzeugt, dass auch andere wohlhabende Leute mit „Gewissen“, „Moral“ und „Integrität“ ebenfalls nichts dagegen hätten etwas mehr von ihren hart verdienten Dollars abzugeben, wenn sichergestellt wäre, dass ihr Geld für gute Dinge Verwendung fände.

Auch mit der „Occupy Wall Street“-Bewegung hegt der Musiker große Sympathien. Sie stünden für die „99 Prozent“ des Landes. Das, was sie getan hätten, sei eine absoltu „gute Sache“ gewesen. „Ich denke, sie haben gezeigt, dass die Menschen auf der ganzen Welt ihre Stimme erheben und für eine bessere Welt kämpfen können.

New York: Einigung über Reichensteuer im Parlament

Erst am vergangenen Dienstag hat US-Präsident Barack Obama den Kongress dazu aufgerufen, die Politik zur Erhöhung der Lebensqualität der Mittelschicht zu genehmigen und die ökonomische Entwicklung des Lands voranzutreiben. Am gleichen Tag konnte dann der Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, verlauten lassen, dass er mit dem Parlament des Bundesstaates bereits eine Einigung über eine Reichensteuer erzielt habe. Der dazugehörige Gesetzesentwurf sieht eine stärkere Besteuerung der Spitzenverdiener und Reichen in New York vor. Er soll bereits in Kürze in Kraft treten.

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