Monique Wragg: Warum tauscht sie X-Factor gegen The Voice of Germany?

Die Fersehzuschauer trauten am vergangenen Freitagabend ihren Augen kaum. Kurz vor Ende der so genannten "Blind Auditions" von "The Voice of Germany" betritt eine blonde Dame die Bühne. Und diese ist dem TV-Publikum bereits bestens bekannt.

Das neue Format „The Voice of Germany“ mit den Juroren Xavier Naidoo, The Boss Hoss, Nena und Rea Garvey hat in den vergangenen Wochen seinen Siegeszug in deutschen Wohnzimmern angetreten. Das Konzept, bei dem einzig die Stimme im Vordergrund steht, überzeugt, das dargebotene Niveau ist durch eine kluge Vorauswahl wohltuend hoch. Nicht selten erleben die Zuschauer in der Halle und an den Bildschirmen ein „Großes Hallo“. Plötzlich stehen da bekannte Gesichter wie Charles Simmons, Kim Sanders oder bereits Casting erfahrene Kandidaten wie zuletzt Stefan Zielasko, der es, entgegen seiner Angaben vor der Jury, bereits 2004 bis ins Finale von „Popstars“ geschafft hatte.

X-Factor: Statt Monique Wragg gewinnt David Pfeffer

Eine unter ihnen fiel jedoch besonders auf: Monique Wragg. Die Abiturientin aus Selsingen sang sich in der fünften Casting-Folge von „X Factor“ im vergangenen September mit Cee Lo Greens „Fuck You“ ganz nach vorne. Die Juroren Sarah Connor, Till Brönner und „Das Bo“. Waren sich einig: Das war die beste Erst-Audition, die sie jemals bei X-Factor erleben durften. Stand hier bereits die Siegerin der zweiten Staffel vor ihnen? Heute ist klar: Monique Wragg, die – ginge es nach ihren Fans, mindestens mit ins Juryhaus einziehen sollte – ist es nicht geworden. Während sie ohne Erklärung plötzlich verschwand, konnte sich an ihrer Stelle David Pfeffer den Sieg sichern.

Monique Wragg verzaubert Rea Garvey

Was war passiert? Die Fans, die sich in den außergwöhnlich starken Gesang der zarten Blondine mit den finnisch-englischen Wurzeln verliebt hatten, rätselten über Wochen. Warum hatte sie ihren magischen Moment bei X-Factor nicht genutzt und versucht auch das Publikum in den Liveshows zu überzeugen? Jetzt, knapp zwei Monate später, taucht sie wie aus dem Nichts wieder auf den TV-Bildschirmen auf. Wieder mit dabei, ihre Mutter, die hinter den Kulissen die Daumen drückt.

Cee Lo Green lässt die 19-Jährige diesmal zu Hause. Mit „Mercy“ von Duffy schafft sie es nun in das Team von Rea Garvey. Wird das Mädchen im Blümchenkleid diesmal länger durchhalten oder Jury und Fans erneut enttäuschen? Sie selbst sagt: „Ich finde es gut, dass bei The Voice nur die Stimme zählt. (…) Ich freue mich darauf, es anderen zu zeigen, die in der Vergangenheit nicht an mich geglaubt haben.“

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