Bağış verurteilt Eierwerfer: „Das ist kein demokratisches Recht!“

Während einer Kunst-Veranstaltung an der Ege Universität in Izmir wurde EU-Minister Egemen Bağış am vergangenen Donnerstag mit Eiern attackiert. Jetzt rügt er die zwei Studenten noch einmal für ihre Tat.

„Das Werfen von Eiern, Tomaten, Steinen und Molotow-Cocktails ist kein demokratisches Recht. Es ist ein Gewaltakt!“, mahnt EU-Minister Egemen Bağış die Attacke auf dem Uni-Campus am vergangenen Freitag auf dem „3. International Youth Entrepreneurship Congress“ in Istanbul noch einmal ab. Diejenigen, die der Ansicht seien, dass das zur demokratischen Protestkultur gehöre, so der Minister, würden scheitern. Er jedenfalls werde die rechtlichen Aspekte des Eier-Wurfs den zuständigen Behörden überlassen.

Studenten müssen Protest von Angriff unterscheiden

„Jemandem aus einer Distanz von weniger als einem Meter Eier ins Auge zu werfen, das ist kein Protest, das ist eine Attacke“, so der Politiker weiter. Sie hätten die Lebensmittel lieber zum Verzehr verwenden sollen.

Eigentlich war Bağış nach Izmir gekommen, um die Statue der dänischen Künstlerin Nina Hole zu enthüllen. Noch bevor er zur Tat schreiten konnte, wurde er von den beiden Studenten Esin Çalışkan und Ayberk Demirhan mit Eiern beworfen. Während ihres Angriffs schrien diese: „AKP verschwinde aus unserer Universität“. Mit Hilfe von Regenschirmen versuchten die Leibwächter den Minister zu schützen. Dennoch traf ihn ein Geschoss unter dem rechten Auge.

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Ei-Attacke: Studenten bewerfen EU-Minister Bağış

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