„Fass die Gurke nicht an!“: Muslimischer Geistlicher fürchtet sexuelle Phantasien von Frauen

Ein in Europa lebender islamischer Geistlicher ist der Ansicht, dass Frauen sich nicht in der Nähe von Bananen oder Gurken aufhalten sollten, um so etwaige "sexuelle Gedanken" zu vermeiden.

Der nicht näher genannte Geistliche ist der Ansicht, dass Frauen, wenn sie den Wunsch hätten dieses Obst oder Gemüse zu verzehren, von einer dritten Partei, bevorzugt von einem männlichen Verwandten, „unterstützt“ werden sollten, indem diese das Lebensmittel vor dem Servieren in kleine Teile zu schneiden hätten.

Der Geistliche glaubt, so berichtet die ägyptische Webseite „Bikya Masr“, diese Früchte würden an einen „männlichen Penis erinnern“ und Frauen dazu ermutigen an „Sex zu denken“. Doch mit Gurken und Bananen ist die Liste der für Frauen verbotenen Speisen noch lange nicht abgeschlossen. Auch Karotten und Zucchini gehören für ihn in diese Kategorie.

Gurken und Bananen versteckt zubereiten

Natürlich wurde der Geistliche auch danach gefragt, wie das seiner Ansicht nach überhaupt zu kontrollieren sei, wenn die Frauen zum Beispiel beim Einkaufen seien. Selbst das in der Hand halten soll seiner Ansicht ja schlecht für sie sein. Das sei eine Sache zwischen ihnen und Gott, so seine knappe Antwort. Und was würden die Frauen machen, wenn ihre Familie genau diese Obst- und Gemüsesorten bevorzuge? Auch für diese Frage hat er eine Lösung. Dann solle eine dritte Person die Lebensmittel eben versteckt von ihnen zerschneiden, so, dass sie das nicht sehen könnten.

Geistlicher erntet Spott und harsche Kritik im Netz

Die die „Daily Mail“ hierzu berichtet, haben die Ansichten des muslimischen Geistlichen bereits für einen Sturm der Entrüstung im Internet gesorgt. Glaubensbrüder und Schwestern würden ihn verspotten. Ihrer Meinung nach seien es genau solche religiösen „Führer“, die dem Islam einen „schlechten Ruf“ verleihen würden. Andere würden gar verlangen, dass er seinen Posten schnellstmöglich aufgebe. Schließlich würde er nur nach Aufmerksamkeit haschen.

Auf die Aussagen des Mannes gibt es bisher keine offiziellen Reaktionen von islamischen Gelehrten.

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