Friedensnobelpreis: ZMD trifft „Mutter der jemenitischen Revolution“

Die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin und nun auch erste Araberin, die den Friedensnobelpreis erhalten hat, Tawakkul Karman, wurde in Deutschland begrüßt. Muslime hießen „Schwester Tawakkul“ willkommen.

„Der Jemen wird ein starkes Land werden, in dem alle Bürger die gleichen Rechte genießen. Das Land wird eine strategische Stütze für die regionale und internationale Sicherheit bilden“, erklärte die Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman vergangene Woche im Auswärtigen Amt. Der Zentralrat der Muslime hieß „Schwester Tawakkul“ in Deutschland willkommen.

Neben der Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Tawakkul Karman wurden im Oktober die Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf und die Bürgerrechtlerinnen Leymah Gbowee aus Liberia ausgezeichnet mit dem Friedensnobelpreis in Oslo ausgezeichnet. Der Zentralrat der Muslime erklärte daraufhin: „Dass am Internationalen Tag der Menschenrechte drei Frauen den Friedensnobelpreis erhalten, ist ein besonders Zeichen, dass der Kampf für Menschenrechte und Frieden in der Welt in vieler Hinsicht der emsigen und standhaften Arbeit der Frauen zuzuschreiben ist.“

Karman ist die Tochter des ehemaligen jemenitischen Justizminister Abdul-Salam Karman, der selbst die Regierung unter Ali Abdullah Salih kritisierte. Sie gründete die Vereinigung „Journalistinnen ohne Ketten“ und gilt als „Mutter der jemenitischen Revolution“.

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