Playboy Fotos von Lindsay Lohan: Hacker fühlt sich im Recht

Der Hacker, der behauptet, für die Vorab-Veröffentlichung von Lindsay Lohans streng geheimen Playboy-Fotos verantwortlich zu sein, erklärt nun, dass er die Bilder eigentlich gar nicht gestohlen habe. Er sei auf einer Peer-to-Peer File-Sharing-Website darauf gestoßen.

Eigentlich war bis zur Veröffentlichung der freizügigen Playboy-Fotos von Lindsay Lohan noch eine Weile hin. Doch dann Ende der letzten Woche die Nachricht: Die delikaten Bilder, die die Dezemberausgabe des bekanntesten Männermagazins der Welt zieren werden, sind bereits vorab im Internet aufgetaucht. Zuvor machte bereits das offenherzige Cover des Magazins mit Lindsay Lohan auf einem roten „Bunny“-Stuhl die Runde.

Gegenüber Foxnews.com, so berichtet die „Daily Mail“, hat sich jetzt der Hacker, der seinen Namen nicht preis geben will. zu Wort gemeldet, der für den Online-Skandal veranwortlich sein soll. Oder etwa nicht? Der Cyber-Experte erklärt nämlich nun, dass er die Playboy-Fotos weder gehackt noch gestohlen hätte, um sie auf einer Filesharing-Webseite mit Sitz in Russland hochzladen. Er räumt lediglich ein: „Ich habe sie nur zusammengesetzt als die Fotos bereits über Peer-to-Peer File-Sharing-Websites verbreitet wurden.“

Hacker will Fotos nur weiter verbreitet haben

Weiterhin gibt er zu, dass das offensichtlich nicht das erste Mal gewesen sei, dass er an Fotos des Männermagazins gekommen wäre. Damals hätte er Briefe mit Unterlassungsaufforderungen erhalten. Damals sei er der Aufforderung nachgekommen und hätte die entsprechenden Links entfernt. Diesmal habe er allerdings keine Hinweise auf den Ursprung der Quelle. Die Seiten könnten während eines digitalen Veröffentlichungsprozesses oder direkt vom Server gestohlen worden sein.

Nachdem die gehackten Seiten im Internet auftauchten, ging nun auch der Playboy in die Offensive und veröffentlichte das Shooting inklusive Interviewpassagen am vergangenen Samstag in einigen Medien. Die Doppelausgabe mit Lindsay Lohan im Marylin Monroe-Stil ist nun auch unter www.playboy.com/lohan zu sehen. Am kommenden Freitag, den 16. Dezember gibt es die gedruckte Ausgabe an den amerikanischen Kiosken.

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