„Die Menschen meines Großvaters“: Film zeigt türkisch-griechischen Schmerz

Der Bevölkerungsaustausch zwischen der Türkei und Griechenland in den 20er Jahren hat unzählige Tragödien zu verantworten. Der Film „Dedemin Insanlari“ erzählt eine dieser bewegenden Geschichten.

http://www.youtube.com/watch?v=qF0NYbmiqXY

Mit „Dedemin Insanlari“ erzählt Regisseur Çağan Irmak die Geschichte seines Großvaters. Er gehörte zu denjenigen, Bewohnern Griechenlands, die in ihre Heimat, die Türkei, zurückkehren mussten. Der Vertrag von Lausanne hatte das festgelegt. „Wir glauben, das Gleichgewicht wurde dadurch hergestellt“, sagt Mehmet Tezkan in seiner Filmkritik in der Zeitung „Milliyet“. „Doch so einfach ist es nicht. Çağan Irmak hat das eindrucksvoll geschildert“, meint er.

Den Weg in die griechische Presse hat der Film auch geschafft. Anna Andreou bemerkt. in der „Ta Nea“: Es handelt sich um die gleichen Erlebnisse, die die Griechen erlebten, als sie von Izmir nach Griechenland auswandern mussten.“ Schauspielerin Gökçe Bahadır erklärt, der Film sei voller Freude, aber gleichzeitig thematisiere er die große Trauer der Menschen, die ihr zu Hause verlassen mussten.

Hier die offizielle Website des Films

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