Amy Winehouse: Familie hat nichts mehr gegen Film-Biographie

Gut ein halbes Jahr nach ihrem Tod hat Amy Winehouse Vater Mitch offenbar seine Meinung zum Thema Film-Biographie überdacht. Die Familie steht einem solchen Projekt nun offen gegenüber.

Noch heute gehen Kristian Marr die letzten SMS-Zeilen von Amy Winehouse an ihn nicht mehr aus dem Kopf: “Ich werde immer hier sein“ hatte sie ihm nur wenige Stunden vor ihrem Tod im vergangenen Juli geschrieben. (mehr hier) Kurz darauf verstarb die Souldiva an einer Alkoholvergiftung.

Film über Amy Winehouse soll die Wahrheit erzählen

Ihre letzten Zeilen gelten über ihren Tod hinaus. Noch immer beherrscht die Ausnahme-Stimme die Gazetten – im positiven Sinn. Neben einzelnen Spekulationen über ihren Gesundheitszustand zu Lebzeiten (mehr hier), tritt immer wieder ihr Schaffen und die dazugehörige Faszination, die sich noch immer bei den Menschen auslöst. Ihr posthum erschienes Album „Lioness: Hidden Treasures“ eroberte binnen kürzester Zeit die Charts (mehr hier) und auch ihr Vater ist eifrig dabei, Gelder für die von ihm gegründete Amy Winehouse Stiftung zu sammeln (mehr hier).

Jetzt darf das bewegte Leben der 27-jährigen Grammy-Gewinnerin, zu dem weitaus mehr gehörte als Alkohol- und Drogenexzesse, offenbar auch auf der Leinwand für die Ewigkeit festgehalten werden. Nachdem ihre Familie zunächst entsprechende Berichte, dass eine Film-Biographie über ihre Tochter entstehen würde, zurückgewiesen hat und sich die Rechte an ihrem Werk, das für diesen Zweck verwendet werden sollte, vorbehielt, hat sich jetzt das Blatt gewendet. Laut „Entertainment Weekly“ hat sich nun ein Sprecher der Familie zu Wort gewandt, der erklärt, dass diese durchaus mit einem solchen Projekt einverstanden wäre, natürlich nur, wenn darin auch die Wahrheit berichtet würde.

Mitch Winehouse schreibt „Amy, My Daughter“

Erst am vergangenen Montag hatte sich Mitch Winehouse, so die „Daily Mail“ an die Öffentlichkeit gewandt und erklärt, dass er die Songs seiner Tochter nicht für ein Filmprojekt ihres einstigen Freundes Reg Traviss freigeben würde. Auch Gerüchte, Lady Gaga solle seine Tochter verkörpern, zerstreute er über Twitter ganz entschieden. Doch auch Mitch Winehouse selbst bastelt an seiner Erinnerung. Im Herbst des kommenden Jahres soll „Amy, My Daughter“ erscheinen.

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