The Voice of Germany: Hat sich Xavier Naidoo falsch entschieden?

Mit Spannung wurden am vergangenen Donnerstagabend die ersten "Battles" bei "The Voice of Germany" erwartet. Dass die Entscheidung, wer als Sieger aus dem "Ring" steigt, nie einfach sein würde, war auf Grund der hochkarätigen Teams von vorne herein klar. Doch hat es sich Xavier Naidoo diesmal unnötig schwer gemacht?

Der Kampf der Giganten ist in der nächsten Runde: Schon während der “Blind Auditions” bei “The Voice of Germany” stockte Zuschauern und Jury nicht selten der Atem. Rea Garvey, Nena, The Boss Hoss und Xavier Naidoo bekamen grandiose Stimmen zu hören. Und nicht selten sorgten diese auch nach der Show für ordentlich Gesprächsstoff (mehr hier und mehr hier).

Wie würde das während der so genannten “Battles” weitergehen? Jeweils 16 Kandidaten hatten sich die einzelnen Jury-Mitglieder in ihr Team geholt. Doch schon bald sollte die Runde auf nur noch sechs Kandidaten zusammenschrumpfen. Jurorin Nena bedauerte das schon bevor es überhaupt los ging. Zu jedem einzelnen, so der “99 Luftballons”-Star hätte sie bereits eine Verbindung aufgebaut. Wer jetzt gemeinsam in den Ring steigt, der zwangsläufig das Aus für einen Sänger bedeutet, musste umso sorgfältiger gewählt werden.

Giovanni Costello und Rüdiger Skoczowski rühren zu Tränen

Pamela Falcon versus Percival, Kim Sanders versus Alicia, Ramona Nerra versus Butch, Giovanni Costello versus Rüdiger Skoczowski – wen sollten sie da bloß nach Hause schicken? Gerade letztere sorgten für einen nie dagewesenen Gänsehaut-Faktor. “Was für eine wundervolle Welt, was für ein wundervoller Song: Rüdiger und Giovanni hätten auch Louis Armstrong zu Tränen gerührt”, so das Urteil auf der “The Voice of Germany”-Fanpage, dem sich bereits kurz nach dem Auftritt unzählige Kommentatoren anschlossen. Die beiden Herren aus “Team Xavier” verzauberten sogar “Dr. Ton” von der ersten Sekunde. Sie alle waren sich sicher: das war ein magischer Moment. Hier eine Entscheidung zu treffen – unmöglich! Rea, Nena und The Boss Hoss enthalten sich.

Xavier Naidoo entscheidet sich für Rüdiger

Xavier kann diese Bürde leider nicht genommen werden: War es richtig, diese zwei Herren gegeneinander antreten zu lassen? Hätte Xavier Naidoo nicht doch lieber eine andere Konstellation wählen sollen, um so das Fortkommen beider Sänger zu garantieren? “Giovanni, Du hast echt so das Ding schon die ganze Zeit in der Tasche gehabt. Aber wie Du das jetzt nochmal gesungen hast, nur nochmal krasser, mit mehr, was Dir eigentlich zur Verfügung stand, hast Du da nochmal reingelegt. Unfassbar, unfassbar. Aber Giovanni, Du weißt auch, wie ich den Rüdiger intern nenne. Rüdiger, Du bist der beste Sänger des Universums, ich will mit Dir weitermachen”, so seine Entscheidung, die den smarten Italiener ins Aus beförderte und eine Online-Debatte entfachte.

“(…) über die Entscheidung (…) kann man (…) denken, was man will. Die Aussage “Du bist der beste Sänger des Universums” kann ich persönlich jetzt nicht ganz nachvollziehen, weil es letztendlich auch Geschmackssache ist. Mir persönlich hat Giovanni weitaus mehr gefallen und das liegt jetzt nicht an der netten Optik und ich denke, das erging jetzt nicht nur mir so”, schreibt derzeit eine Bloggerin auf “castingshows.de”. Die Autorin kann die Wahl nicht nachvollziehen und lässt abstimmen. Schon nach wenigen Klicks ist klar: Naidoos Wahl spaltet die Nation. 60 Prozent hätten Giovanni, 40 Prozent Rüdiger wiedergesehen.

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