Snoop Doggy Dog: Hasch-Krise im Mittleren Osten

US-Rapper Snoop Doggy Dog sorgt nach Angaben eines hiesigen Konzertveranstalters für Aufregung im Mittleren Osten. Der Musiker hatte im Libanon öffentlich einen Joint geraucht. Jetzt drohen strafrechtliche Konsequenzen.

Der Vorfall, für den ihm jetzt eine Anzeige droht, soll, so heißt es auf „tmz.com“ bereits länger zurück liegen. Das Ganze habe sich im Jahr 2009 in Beirut im Rahmen eines Konzerts, das von Veranstalter Roger Kalaouz organisiert wurde, zugetragen.

Beweis-Szenen in „That’s Tha Homie“ veröffentlicht?

Nun behauptet Kalaouz, dass Snoop Doggy Dog während der Aftershow-Party Gras geraucht – im Libanon illegal – und anschließend Aufnahmen der Kiff-Session in seinem Video „That’s Tha Homie“ veröffentlicht hätte. Weiterhin erklärt Kalaouz, dass die libanesischen Behördne Wind von der Sache bekommen hätten und eine strafrechtliche Untersuchung in seiner Firma begonnen hätten, die seinen Ruf „schwer beschädigt“ hätte.

Doch dem nicht genug: Laut Kalaouz sollte er der offizielle Repräsentant für den US-Rapper im Mittleren Osten werden. Doch nachdem dieser bereits mit den Buchungen begonnen hatte, erklärten die Sprecher des Musikers, dass es niemals einen offiziellen Deal gegeben habe. Darauf hin hat Kalaouz die Leute mit Briefen bombardiert und 280.000 US-Dollar Schadensersatz gefordert sowie die Verpflichtung, dass der 40-Jährige zwei Konzerte im Mittleren Osten geben werde.
Snoops Sprecher teilten unterdessen mit, dass man die Anschuldigungen sehr ernst nehmen würde. Bisher seien beide Parteien aber zu keiner Einigung gekommen.

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