UEFA: Die Türkei muss ihren Fußball-Bestechungsskandal lösen!

Der UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino: „Die Vorwürfe sind sehr schwerwiegend und müssen gelöst werden. So etwas ist im Fußball unzulässig.“

Nachdem der Anklageschrift zu den Fußball-Bestechungen vom Gericht angenommen wurden, äußert sich nun auch die UEFA. Gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu äußerte der UEFA-Generalsekretär Gianni Infantio: „Wir überprüfen die Vorwürfe und beraten uns mit der türkischen Fußball Föderation. Diese hat schon einige Entscheidungen getroffen, wie wir beobachten“, berichtet der Nachrichtensender ntv.

Infantino, der von Hause aus Jurist ist, weiter: „Wir erwarten folgendes: Es scheint, dass diese Sache sehr ernst und wichtig ist. Sie muss gelöst werden. Im Fußball sind solche Sachen unzulässig“. Die türkische Fußball-Föderation wisse, was zu tun sei, so Infantino weiter.

Die Befragung zu den Bestechungen hatte am 3. Juli begonnen. Insgesamt wurden 31 Personen, darunter auch der Leiter des Clubs Fenerbahçe, Aziz Yıldırım, gefangen genommen. Innerhalb von fünf Monaten wurde die Anklageschrift vorbereitet und vom Gericht akzeptiert.

In den letzten Tagen wurden acht der Inhaftierten wieder freigelassen. Darunter der Technik-Direktor Tayfur Havutçu und der Funktionär von Beşiktaş, Serdar Adalı sowie İbrahim Akın.

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