Cohen als Diktator im Nahen Osten

Stilgerecht reitet der Diktator de Nahen Ostens auf einem Kamel durch New York und erschießt beim Wettrennen seine Konkurrenz: Auch Cohens neuer Film balanciert auf dem dünnen Seil von politischer Inkorrektheit und Fremdschämen.

Der englische Comedien und Schauspieler Sascha Baron Cohen dreht einen neuen Film. Nach „Ali G“, „Borat“ und „Bruno“ erschafft er einen weiteren skurrilen Filmcharakter: diesmal ist er als Diktator im Nahen Osten unterwegs. Dabei ist sein Charakter eine Mischung aus Saddam Husein und Muammer Kaddafi: General Aladin.

General Aladin ist ein von Macht besessener und egozentrischer Herrscher, der in die USA geschickt wird. Neben den kulturellen Wirren, in die sich der General verstrickt – dabei fällt einem Spontan Borat aus Kasachstan ein – beschreibt Cohen die außergewöhnlichen Wege, die der Genral einschlägt, um seine Macht nicht zu verlieren.

Megan Foxx spielt die Geliebte des Generals, die ihm ermöglicht, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Sacha Baron Cohen wurde bekannt durch seine Rollen als der weiße Rapper „Ali G“, der kazachische Journalist „Borat“ und der österreichische homosexuelle Moderator. Der auf stark auf Sprachwitz basierende Homor von Cohen wird häufig als „postmoderner Humor“ bezeichnet.

Filmstart in den USA ist der 11. Mai 2012.

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