Topkapı-Palast: Mann begeht Selbstmord

Schon wieder wird die Touristen-Attraktion und der ehemalige Sitz der osmanischen Sultane, der Topkapı-Palast, Schauplatz einer Tragödie. Ein Mitglied des Wachpersonals nahm sich am Montag im Palast das Leben.

Am späten Nachmittag hörte man im Topkapı plötzlich einen lauten Schuss. Es stellte sich heraus, dass Yaşar Kayışlı offenbar während seines Dienstes Selbstmord begangen hatte. Der 35-jährige gehörte zum Wachpersonal des Palastes, den täglich unzählige Touristen besuchen. Über die näheren Hintergründe ist noch nichts bekannt. Die Ermittlungen wurden umgehend eingeleitet, berichtet der Nachrichtensender „NTV“.

Damit ist der Topkapı-Palast innerhalb kurzer Zeit erneut Schauplatz einer blutigen Tat geworden. Erst Anfang Dezember hatte ein Amokläufer im Palast wild um sich geschossen (mehr hier). Glücklicherweise wurde niemand getötet. Polizei und Amokläufer lieferten sich ein Schussgefecht, wobei Elmadhavri nach über einer Stunde getötet wurde. Augenzeugen berichteten, er habe gerufen: „Das wird ein Massaker wie in Norwegen.“ Später stellte sich jedoch heraus, dass der Libyer geisteskrank war (mehr hier).

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