„Atatürk“: Brite macht Vater der Türken zur Schuhmarke

Mit allen Mitteln versuchte es die Türkei zu verhindern, doch jetzt steht fest, schon bald wird es in Europa Produkte mit der Marke „Atatürk“ zu kaufen geben.

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Kleidung, Schuhe, Getränke und sogar Putzmittel dürfen nun auch ganz offiziell unter der Marke „Atatürk“ verkauft werden. Die Türkei hatte beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) der Europäischen Union Einspruch eingelegt, um das zu verhindern. Der muslimische Brite Sujah Jioher Yaqub hat das Patent für „Atatürk“ erhalten und kann den verschiedenen Produkten seiner Firma diesen Namen geben.

„Atatürk“ sei geschützter Begriff und dürfe nicht verwendet werden. Weiter erklärte die Türkei: „Den Namen Atatürk durfte noch nicht einmal seine Schwester tragen. Deshalb ist dieser Nachname unabhängig von denen anderer politischer Persönlichkeiten zu sehen. Niemand darf ihn als Marke nutzen.“ Die Richtlinien der EU sehen anders aus. Solange der Name nicht eingetragen sei, könne er genutzt werden. Erst wenn der Markenname fünf Jahre nicht benutzt worden sei, könne die Türkei selbst das Patent beantragen.

Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk erhielt seinen Nachnamen durch die Änderung des Namensrechts. Durch diese Reform sollte die Verwaltungsarbeit erleichtern und jeder Bürger einen einheitlichen Familiennamen erhalten. Der Name Atatürk (dt. Vater der Türken) blieb einzigartig und wurde gesetzlich geschützt.

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