Aygül Özkan: Türken warten fünfmal länger auf Ausbildungsplätze

Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan kritisierte auf dem internationalen Migrantentag in Hannover die Benachteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

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Unter der Schirmherrschaft der Ministerin fand am Wochenende der internationale Migrantentag statt. Hier forderte sie endlich die Gleichbehandlung von Menschen mit Migrationshintergrund. Denn auf diese könne man in Deutschland nicht verzichten. Schließlich werde die deutsche Gesellschaft in den kommenden Jahren immer älter und das müsse ausgeglichen werden.

„Dabei hat in Deutschland beinahe jeder Dritte einen Migrationshintergrund, fast jeder dritte junge Mensch verlässt die Schule mit Abitur oder Fachhochschulreife und viele Migranten engagieren sich freiwillig in Institutionen und Vereinen“, so Özkan (CDU). Erfolgreiche Migranten sind also nachweislich keine Ausnahmen. Das hatte Aygül Özkan schon gegenüber den Deutsch Türkischen Nachrichten im Interview bemängelt (mehr hier).

„Während ein Jugendlicher mit Migrationshintergrund durchschnittlich 17 Monate auf einen Ausbildungsplatz wartet, finden deutsche Jugendliche schon nach drei Monaten einen Ausbildungsplatz. Diese Diskriminierung steht der Entwicklung Deutschlands im Weg“, erklärte Özkan weiter. Vielleicht hängt damit die hohe Zahl von Türken zusammen, die Deutschland den Rücken kehren (mehr hier).

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