Türkei: US-Unternehmen investiert eine Milliarde in Carbonfaser

Das amerikanische Unternehmen Dow Chemical und die türkische Firma Aksa wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Innerhalb von fünf Jahren sollen eine Milliarde Dollar in die türkische Carbonfaser-Produktion fließen.

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Der amerikanische Chemie-Konzern Dow Chemical setzt auf die Türkei. Eine Milliarde wollen die US-Unternehmer innerhalb von fünf Jahren in den führenden Carbonfaser-Prodezent der Türkei, Aksa, investieren, verkündeten die Beteiligten am Dienstag in Istanbul. Das ist nicht das erste Investment. Der Milliarden-Vertrag ist nur der nächste Schritt der Zusammenarbeit der beiden Firmen. Die Zahl der Angestellten der Firma Aksa mit Sitz in Yalova werde um voraussichtlich um 1.000 steigen (Arbeitslosigkeit ist trotz sinkender Zahlen weiterhin eines der größten Probleme der Türkei mehr hier).

Experten sind der Meinung Carbonfaser sei dabei, Rohstoffe wie Stahl in der Industrie zu ersetzen. Die Türkei hat sich in diesem Bereich im Weltmarkt etabliert und zieht so ausländische Investoren an. Die weltweite Nachfrage von Carbonfaser werde Ende dieses Jahres über 13 Millirarden Dollar erreichen (durch das starke Wirtschaftswachstum wirken auch andere Bereiche attraktiv für Investoren mehr hier). Den Export kann die Türkei allerdings noch weiter ausbauen (die Zahlen schießen bereits in die Höhe mehr hier).

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