Englisch-Kenntnisse: Nur Kasachen schlechter als Türken!

Mangelde Fremdsprachen-Kenntnisse behindern das weitere Wirtschaftswachstum der Türkei, so die Einschätzung der Ökonomen. Das Bildungssystem müsse grundlegend reformiert werden. Bei Englisch-Kenntnissen rangiert die Türkei derzeit noch hinter Chile.

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Der neue Bericht der Stiftung für wirtschaftspolitische Forschung in der Türkei (TEPAV) zeigt, wie schlecht es um die Englisch-Kenntnisse der türkischen Erwachsenen wirklich steht. Im English Proficiency Index (EPI) rangiert die Türkei auf dem 43. Platz. English First (EF) hat die Englisch-Kenntnisse von Erwachsenen in 44 Ländern verglichen. Länder wie Saudi-Arabien, Indien und Chile hängen die Türkei locker ab. Kasachstan landete auf dem letzten PLatz.

Die Stiftung vermutet, die mangelnden Fremdsprachen-Kenntnisse störe die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Türkei. Denn die Wirtschaft boome zwar – die Türkei ist weltweit auf dem 16. Rang – aber der Erfolg könne noch größer sein, so die Einschätzung (Türkisch ist auch nicht gerade eine einfache Sprache – mehr hier).

„Ökonomen argumentieren, dass die Türkei eine sogenannte „Reform der zweiten Generation“ benötigt. Diese beinhalte eine Überarbeitung des Bildungs-, Steuer- und Justizsystems sowie der Städteplanung. Um weiter wachsen zu können, müsse die Türkei den Sprung von der Textil- und Maschinenindustrie in die High-Tech-Produktion schaffen, betont TEPAV im Bericht. Das sei nur mit ausreichenden Fremdsprachen-Kenntnissen möglich.

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