Türkei: Schauplatz für nächsten James Bond Film

Zum dritten Mal wählen die Macher der James-Bond-Filme die Türkei als Drehort. Der neue Film soll 2012 erscheinen. Dieses Mal zieht es die Regisseure ganz in den Süden der Türkei.

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Das ist der Bond, wie wir ihn kennen und lieben: er hechtet aus brennenden Autos, springt aus Hubschraubern, rast aus brennenden Häusern – und das alles bevor der Film überhaupt erst beginnt.

Auch sind die spektakulären Drehorte die perfekte Leinwand, vor der der britisch-unterkühlte Agent 007 hervorragend glänzen kann: London, Jamaika, Rio – um nur einige wenige zu nennen. Auch Istanbul kann sich in diese Reihe der kultigen Bond-Schauplätze einreihen.

Zum dritten Mal wird das Land zum Schauplatz. Dieses Mal wird die historische Varda-Eisenbahnbrücke in dem Dorf Hacıkırı in der südtürkischen Provinz Adana einer der Drehorte für den nächsten James Bond Film – gemeinsam mit der Haghia Sophia in Istanbul und der ägäischen Provinz Fethiye. Ganze 15 Minuten Filmauftakt sollen den Drehorten gewidmet werden.

Die Dreharbeiten sollen im Februar beginnen. Ein Dreh-Team von 200 Personen soll dann ab Januar für drei Monate in der Türkei sein – inklusive Bond-Darsteller Daniel Craig.

Die Produzenten Barbara Brocoli und Michael Wilson haben bereits mit dem türkischen Kultur- und Tourismusminister Ertuğrul Günay verhandelt.

Die Varda-Brücke ist 172 Meter lang und 98 Meter hoch, sie wurden 1912 von Deutschen gebaut.

Auch der zweite Bond-Film „Liebesgrüße aus Moskau“ wurde in der Türkei gedreht. Von hier aus reist Bond – noch gespielt von Sean Connery – mit dem Orient-Express nach Jugoslawien.

Und in „Die Welt ist nicht genug“ tötet Pierce Brosnan als Bond die so schöne wie böse Sophie Marceau auf der Prinzeninsel in Istanbul.

Noch ist die Reihe der Bond-Filme die längste in der Filmgeschichte. Nächstes Jahr feiert sie ihr 50-jähriges Jubiläum.

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