Elle Magazine: Matt Damon nimmt Barack Obama in die Mangel

Den Stinkefinger wie Tatyana Limanova, Sprecherin des Fernsehsenders REN-TV, zeigte US-Schauspieler Matt Damon dem Präsidenten Barack Obama zwar nicht. Dennoch hagelte es für das Staatsoberhaupt mächtig Kritik. Der Hollywood-Star wünscht sich einen Präsident mit "Eiern".

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Für viele Internetuser war es eines der TV-Ereignisse des Jahres. Während  Tatyana  Limanowa Ende November einen Nachrichtentext zum Thema Pazifikstaatenstaaten-Gipfel auf Hawaii vorlas, hob sie plötzlich den Mittelfinger der linken Hand. Und das unmittelbar nachdem sie den Namen Barack Obamas ausgesprochen hatte (später behauptete sie zwar, die Geste habe nichtsmit dem Präsidenten zu tun, kündigte dann aber trotzdem – mehr hier).

Jetzt erntet US-Präsident Barack Obama erneut Kritik. Diesmal jedoch von Matt Damon und vor allem rein verbaler Natur. Der Oscar-Gewinner habe, so berichtet „nydailynews.com“ offenbar nicht mehr besonders viel für Obama übrig. In einem Interview mit dem „Elle Magazin“ erklärt der Schauspieler ganz freimütig, dass er sich einen tougheren Präsidenten wünsche. „Ich habe mit einer Menge Leute gesprochen, die an der Basis für Obama arbeiten“, so Damon. „Einer von ihnen sagte zu mir: ‚Niemals wieder. Ich werde mich nie wieder von einem Politiker täuschen lassen.'“ Für den Hollywood-Star ist klar. Nach einer Amtsperiode wäre es für Obama – und auch langfristig für das eigene Land –  tatsächlich besser gewesen, wenn er einige Dinge einfach „erledigt“ hätte.

Chance für die Gegner liegt im zornigen Volk

Auch auf die Occupy Wall Street-Bewegung kam der Schauspieler zu sprechen. Hier sei es der Mangel an Obamas Führungsqualitäten, die das Land in Aufruhr gegen die eigene Regierung versetzt habe (beim Richten will übrigens Beyoncé Knowles Ehemann Jay-Z mit seinen Steuergeldern helfen – mehr hier). „Wenn die Demokraten glauben, dass sie nicht über ein Mandat verfügen – die Leute sind buchstäblich ohne Fokus oder Führung – die Leute wandern einfach durch die Straße und schreien, weil sie sauer sind“, so Damon weiter. „Stellt Euch einfach mal vor, was wäre, wenn sie einen Führer hätten.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Damon – der sich 2008 noch für Obama aussprach – seine Verachtung für den Präsidenten geäußert hat. Doch diesmal wirken seine Aussagen hitziger als sonst, so das Urteil von „nydailynews.com“. Erst im vergangenen März hatte der einstige Harvard-Student erklärt, dass er der Meinung sei, dass Obama sein Mandat falsch interpretiere und tief enttäuscht über sein bisheriges Amt sei.

Obama begegnet Kritik mit Humor

Barack Obama reagierte damals übrigens persönlich. Während des „White House Correspondents‘ Dinner“ im Mai sprach er das Thema direkt an. Er scherzte: „Ich habe sogar meine Kernwählerschaft im Stich gelassen: Die Filmstars. Erst gestern sagte Matt Damon – ich liebe Matt Damon – dass er enttäuscht von mir sei. Nun Matt, ich habe mir gerade ‚Der Plan‘ angesehen, ich spiele den Ball zurück.“

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