Türkei engagiert sich auch 2012 verstärkt in Afrika

Nicht nur macht die Türkei ihren Einfluss in den umliegenden arabischen Nachbarstaaten geltend, sie engagiert sich auch verstärkt in dem durch Hungersnöte gebeutelten afrikanischen Kontinent. Das soll auch im nächsten Jahr so bleiben.

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Ein Jahresrückblick zeigt, dass sich die Türkei im vergangenen Jahr verstärkt in Afrika engagiert hat. Dabei legte sie einen deutlichen Schwerpunkt auf das von der Dürrekatastrophe heimgesuchte Somalia. Es war eine der schlimmsten Hungersnöte, die das Land seit über einem Jahrhundert zu erleiden hatte.

Beziehungen zu den verschiedenen Ländern in Afrika möchte die Türkei durch ihre neu errichteten Auslandsvertretungen aufbauen. Dabei ist das Ziel, insgesamt vier Duzend Botschaften in den nächsten Jahren im afrikanischen Kontinent zu errichten. Bei ihrem Engagement im vergangenen Jahr dominierte allerdings die Hungersnot in Somalia die türkische Agenda. Auch in seiner Ansprache vor der UN Generalversammlung nahm Ministerpräsident dazu Stellung und forderte zur Hilfe in Somalia auf.

Hier hat die Türkei Hilfeleistungen im Bereich von Nahrungsmitteln und Medikamente erbracht und beim Brunnenbau geholfen. Hierfür arbeiteten die Agentur für Kooperation und Entwicklung (TİKA), der Rote Halbmond (Kızılay), die Abteilung für Religiöse Angelegenheiten und die Abteilung für Katastrophen und Notfall-Management (AFAD) zusammen.

Dass die Türkei im vergangenen Dezember eine Konferenz zur türkisch-afrikanischen Partnerschaft organisierte und ihr umsichtiger Umgang mit der humanitären Tragödie am Horn von Afrika, trug zu ihrem Ansehen in der Afrika bei.

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