„Desperate Housewives“: Bald Leinwand-Stars wie „Sex and the City“-Girls?

Wenn sich eine Kultserie dem Ende entgegen neigt, dann gibt es gleich mehrere Parteien, die darüber alles andere als erfreut sind. Produktion, Team und Fans - sie alle stehen im Regen. Könnte es im Fall der „Desperate Housewives“ aber vielleicht ein anderes Ende nehmen? Die Girls aus „Sex and the City“ lassen schließlich grüßen.

Marc Cherry, Schöpfer der ABC-Kultserie „Desperate Housewives“, ist sich sicher: Acht Staffeln haben den Damen rund um Teri Hatcher, Felicity Huffman,  Eva Longoria und Marcia Cross die Zeit gegeben zu reifen, ihre Charaktere zu entwickeln und Tiefe zu erreichen. Diesen Frühling soll nun in den USA die letzte Episode der erfolgreichen Reihe ausgestrahlt werden. Zeit, sich konkreter über die Zukunft in der Wisteria Lane zu äußern.

„Sex and the City“-Filme sind abschreckende Beispiele

Cherry jedenfalls zeigte sich gegenüber Journalisten sehr zufrieden darüber, wie sich das Geschehen um die nur selten gelangweilten Hausfrauen entwickelt hat. Immerhin ein  Emmy und drei Golden Globes konnten für die Serie abgesahnt werden. Bereits am vergangenen Dienstag ließ er gegenüber der Television Critics Association verlauten, dass die Schauspieler an seiner Seite stünden und betonte, dass die „Desperate Housewives“ den „Sex and the City“-Girls von HBO, die mittlerweile auch in zwei Kinofilmen zu sehen sind, sogar einiges an Folgen voraus hätten. Doch Cherry sieht auch die Fehler der Konkurrenz. Auf den zweiten Kinofilm anspielend, der Carry Bradshaw und ihre Freundinnen in den Mittleren Osten entführt, erklärt er: „Ich würde diese Mädels niemals nach Dubai schicken.“

Einen Kinofilm mit den „Desperate Housewives“ plane er deshalb ebenso wenig wie Wiedervereinigungen, Spin-off-Serien oder sonstiges, was sich Fans derzeit ausmalen, um dem Ende ihrer Lieblingsserie nicht entgegensehen zu müssen. „Nach acht Jahren“, so Cherry, „sind wir hier fertig.“ Schade eigentlich. Die Kino-Freunde sollten sich stattdessen vielleicht lieber auf den neuen James Bond-Film konzentrieren (dieser wird übrigens ab Februar in der Türkei gedreht – mehr hier).

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