Geert Wilders: Königin Beatrix mit Kopftuch fördert Unterdrückung der Frauen

Königin Beatrix trug bei verschiedenen Moschee-Besuchen ein Kopftuch. Sie wollte damit ihren Respekt zeigen, sagt sie. Gert Wilders meint, es sei ein Statement für die Unterdrückung der Frau gewesen.

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Kronprinz Willem-Alexander, Prinzessin Máxima und Königin Beatrix sind auf Orient-Reise. Während sie sich Sehenswürdigkeiten anschauen und sich mit wichtigen Staatsoberhäuptern treffen, ist in den Niederlanden eine riesen Debatte entbrannt. Der Grund dafür: Königin Beatrix und Máxima trugen ein Kopftuch bei ihren Moscheebesuchen. Für Geert Wilders reicht das aus, ihr vorzuwerfen, sie legitimiere die „Unterdrückung der Frau“ (Wilders äußert sich auch nicht gerade selten zu türkischen Politikern – mehr hier und hier).

Der niederländische Außenminister Uri Rosenthal verteidigt die Kopftuch-Entscheidung der Königsfamilie. „Sie haben ein Gotteshaus betreten, und in jedem Gotteshaus gibt es Bräuche und Traditionen“, sagt er. Das es sich um eine Moschee gehandelt habe, sei dabei nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen. Er erklärt: „Hätte sie eine Synagoge besucht oder eine christliche Kirche, hätte sie auch versucht, deren Traditionen zu wahren.“

Am Sonntag trug Königin Beatrix bei Moschee-Besichtigungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Oman einen Hut, in den ein Kopftuch eingenäht war und Prinzessin Máxima wählte einen modischen Schal, mit dem sie ihren Kopf verhüllte.

Premier Rutte eilt ihr ebenfalls zur Hilfe. Sie habe aus Respekt gehandelt, heißt es auch bei ihm. Die Königin habe Medienberichten zufolge erklärt, Wilders`Kritik sei „Unsinn“.

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