Golden Globes: Gastauftritt von Meltem Cumbul (Video)

„The Artist“ hat bei den Golden Globes gleich drei der begehrten Trophäen eingeheimst. Die Türken warteten allerdings nur auf eine: Meltem Cumbul. Sie moderierte einen kurzen Part der Veranstaltung.

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http://www.youtube.com/watch?v=oQTXfUMm4pI

Wer hätte gedacht, dass Meltem Cumbul in einem Atemzug mit Ricky Gervais (er moderierte die Veranstaltung in gewohnt bissiger Manier – mehr hier), George Clooney und Meryl Streep genannt wird. Bei der Verleihung der 69. Golden Globes glänzte sie bei ihrem Gastauftritt in Los Angeles mit einer traumhaften weißen Robe. Darauf hatten alle gespannt gewartet, zumindest in der Türkei.

In Deutschland mag ihr Name noch relativ unbekannt sein, in ihrer Heimat ist sie aus der Filmbranche nicht mehr wegzudenken (die Filmindustrie soll sich im kommenden Jahr mit staatlicher Unterstützung vergrößern – mehr hier). Sie arbeitete in London für die Shakespeare Company und schaffte mit der Serie „Yilan Hikayesi“ ihren Durchbruch in der Türkei (türkische Serien sind der Exportschlager der Türkei – mehr hier). 2004 moderierte sie den Eurovision Song Contest in Istanbul (die Eurovision-Hoffnung der Türkei ist in diesem Jahr Can Bonomo – mehr zu ihm gibt es hier, hier und hier).

Meltem Cumbul zieht internationalen Fokus kurz auf Türkei

Nach Madonna wird sie als internationaler Filmstar auf die Bühne gerufen. Cumbul ist sichtlich bewegt erklärt: „Hallo, Iyi geceler (guten Abend); Die Golden Globes werden in diesem Moment in 199 Ländern ausgestrahlt und meine Heimat, die Türkei, ist unter diesen. Ich bin mit dem Schauen der Golden Globes aufgewachsen und heute hier zu sein ist eine große Ehre. Frieden im Land, Frieden auf der Welt!“

Anschließend verabschiedete sie sich wieder. Wenn auch nur kurz, so hat es die Schauspielerin dennoch geschafft, den Fokus kurz auf die ferne Heimat Türkei zu lenken. Ihr Friedenswunsch war mit Bedacht gewählt, zitierte sie doch damit den Gründer der Türkei, Mustafa Kemal Atatürk (sein Name wurde in Großbritannien zur Marke gemacht – mehr hier)

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