Cyberattacke: Jetzt droht Ashton Kutcher dem Hacker!

"Ich weiß, wo Du wohnst!" - Eine Drohung, wie aus einem Hollywood-Krimi. Ashton Kutcher, selbst vom Fach, hat den Spieß jetzt einfach umgedreht und dem Hacker, der ihn zuvor belästigt hat diese einschüchternden Zeilen geschickt.

Besser hätte man auf eine Cyberattacke kaum antworten können. Via Twitter hat der „Two and a Half Men“-Star den frechen „Computer-Experten“ wissen lassen, dass er eine Attacke seines Twitter-Accounts nicht einfach so hinnehmen werde. Auch er hätte gewisse Kenntnisse und wäre durchaus in der Lage, persönliche Informationen über ihn herauszubekommen.

Der Walden-Schmidt-Darsteller reagierte keck und schrieb am vergangenen Sonntag: „Ich komme, mein Freund!“ Dazu verlinkte er ein Foto, das den Wohnsitz des Hackers in Hawthorne, Kalifornien, markierte.

Ashton Kutcher nutzt Fehler des Hackers aus

Sauer ist Ashton Kutcher übrigens absolut zu Recht. Schließlich hat der Hacker seinen Account benutzt, um falsche Nachrichten über eine angeblich neue Beziehung mit der Drehbuchautorin Lorene Scafaria zu verbreiten (auch über Demi gibt es neue Gerüchte. Sie soll ein 26-Jähriges Model daten – mehr hier). In einer falschen Twitter-Nachricht hieß es: „First official sleepover with my girl @lorenescafaria so maybe breakfast with everyone next time! (@ Lorene’s House).“ Auch hier war ein Link angefügt, der die User auf die Seite von Foursquare umleitete. Eine Webseite, die Ashton promoted und von der er auch Anteile besitzt. Zu sehen war dann eine Karte, auf der wiederum der Wohnsitz der vermeintlichen Kutcher-Freundin eingezeichnet war. Kurze Zeit später verfasste Ashton Kutcher selbst zwei Postings über das, was gerade passiert war: „Anscheinend denkt jemand, es wäre toll, sich in meinen Account einzuhacken. Wie lahm!“ und fügte später hinzu: „Okay Mr. Hacker, du hast nur einen Fehler gemacht, dank dem ich jetzt deine Adresse kenne. Ups! Das könnte lustig werden..“

Droht Foursquare ein Imageschaden?

Natürlich ist denkbar, dass der Internet-Schelm auch hier clever war und eine falsche Location angegeben haben könnte, nur um den TV-Star (der übrigens gerne eine weitere Staffel „Two and a Half Men“ drehen würde – mehr hier) noch weiter zu reizen. Es stellt sich allerdings die Frage, worüber Ashton Kutcher wohl mehr verärgert war: Ging es ihm wirklich nur um falsche Twitter-Nachrichten oder eigentlich darum, dass jemand vermeintliche Sicherheitslücken im System von Foursquare offenbart hat?

Letzteres wäre natürlich besonders bitter für den Schauspieler (der wohl immer noch SMS von seiner Ex erhält – mehr hier). Schließlich hat er nicht wenig Geld in die junge Social-Networking-Site investiert, welches den User ermöglicht, auch ihre Location einzutragen. Diese Funktion kann genutzt werden, um zum Beispiel etwas über den Platz, an dem sie sich gerade befinden, herauszufinden. Auch ihre Kumpels haben so die Möglichkeit immer zu wissen, wo sich die Freunde gerade aufhalten. Ashton jedenfalls versuchte nach dem Hacker-Angriff sofort gegenzusteuern und twitterte: „Big props to foursquare.com for your amazing security team!“ Ob das allein allerdings geholfen hat?

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