„Made in Turkey“-Image braucht dringend eine Kurskorrektur!

Die türkischen Produkte können qualitativ mit ihrer Konkurrenz mithalten. Was ihnen fehlt ist ein positives Image. Um das aufzupolieren, muss in die Werbung investiert werden, sagen Experten. Die Schweiz könne man sich als Vorbild nehmen.

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„Wenn wir uns die herausstechenden Leistungen der Türkei in den vergangenen Jahren anschauen, können wir nicht wirklich sagen, dass das Marken-Image des Landes sehr gut ist“, erklärt PR-Experte und Ehrenvorsitzender der türkischen Bersay Kommunikations Gruppe, Ali Saydam der „Hürriyet“.

Die Türkei müsse eine große Summe in die Werbung investieren, um mit anderen Ländern, deren Image schon solide ist, mithalten zu können. Das sei nur eine Frage des Geldes.

Saydam gibt die Schweiz als Beispiel, ein relativ kleines Land, das eine sehr eindrucksvolle Markenpräsenz habe (die türkischen Hereke-Teppiche hatten immer ein gutes Image, Made in Hereke dürfen jetzt allerdings nur noch die Chinesen ihre Teppiche nennen – mehr dazu hier). „Das Image der Schweiz ist so stark, dass jede Marke schon mit einem 1:0 Vorteil auf den Markt kommt.“

Im Automobilsektor müsse sich das jetzt ändern (der türkische Automarkt gerät 2012 ins Stocken – mehr hier). Die Fahrzeuge könnten sich sehr wohl mit der Konkurrenz messen, es fehle jedoch noch ein besseres Image. Wichtiger als Kreativität sei dabei, dass alles genau berechnet werde. Nur mit genauen finanziellen Kalkulationen könne man erfolgreich sein.

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