Extreme Kälte: Gasverbrauch in der Türkei auf Rekordniveau

Der 16. Januar hatte alle Rekorde gebrochen. An keinem anderen Tag wurde in der Türkei so viel Gas verbraucht. Bei dem plötzlichen Wintereinbruch und den niedrigen Temperaturen ist das kein Wunder.

178 Millionen Kubikmeter Gas haben die Türken allein am vergangenen Montag verbraucht. Nicht zu Unrecht sorgt sich die Bevölkerung nun. Sie befürchten, es könne zu Gasmangel kommen (in dieser Woche kam es schon zu einem Stromausfall – mehr hier).

Das Energieministerium, meint, es gäbe überhaupt keinen Grund zur Sorge. Es werde auf keinen Fall zu einem Mangel kommen. Das Problem liege eigentlich im Stromverbrauch. Dieser sei erheblich gestiegen. Um den Verbrauch zu decken, sei verstärkt Strom aus Gas gewonnen worden (die Türkei stört sich an den hohen Gaspreisen des Irans – mehr dazu hier). Der Gasverbrauch wurde damit zusätzlich in die Höhe getrieben. Das Problem werde schon am 21. Januar behoben, heißt es aus dem Ministerium. Angebot und Nachfrage werde bis dahin wieder angepasst. Ausschließlich bestimmte Energieunternehmen seien angewiesen worden, statt Gas ihre Ölreserven zur Stromgewinnung zu nutzen. Für die Bürger habe das keine Auswirkungen, betonen Vertreter des Ministeriums.

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