Schiffsunglück in Istanbul

Ein Frachtschiff ist im Bosporus wegen starkem Südwestwind mit zwei anderen Schiffen kollidiert. Während das Schiff jederzeit sinken könnte, versuchen Rettungskräfte und die Crew das Wasser aus dem Frachter zu pumpen.

Die „Kayan 1“ aus Sierra Leone wollte am Hafen von Istanbul anlegen, als der Südwestwind plötzlich zu stark wurde. Der Fachter stieß mit der dänischen „Slochterdiep“ und der tansanischen „Adria Blu“ zusammen. Der Zusammenstoß riss ein Leck in den hinteren Teil des Rumpfs. Das Schiff liegt gefährlich schief und stehe kurz davor unterzugehen, heißt es in türkischen Medienberichten (die Costa Concordia traf es noch schlimmer – mehr hier).

Der Schiffsverkehr im Bosporus wurde durch die schlechten Wetterverhältnisse minimiert. Derweil versuche man das Wasser aus dem 86-Meter-Schiff zu pumpen, um ein Sinken zu verhindern. Die Crew befinde sich noch auf dem Schiff und beteilige sich mit den Rettungskräften an der Arbeit (bei dem Schiffsunglück der Costa Concordia war der Kapitän einer der ersten, der das Schiff verließ – mehr hier).

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