Erdoğan: Olympische Sommerspiele 2020 haben „nationale Priorität“

Ein Mega Sport-Jahr hätte 2020 für die Türkei werden können. Doch die EM und die Olympiade in demselben Jahr war dann doch zu viel. Nachdem schon die UEFA Gerüchte dementierte, äußert sich nun auch die Türkei.

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Hochrangige Vertreter des Fußballverbandswesens hatten in der vergangenen Woche Gerüchte in die Welt gesetzt, die Wahl des Austragungsorts für die EM 2020 werde auf die Türkei fallen, sollte diese sich bewerben. Kurz darauf dementierte die UEFA, es seien keine Versprechen an irgendein Land gemacht worden (die Türkei hat sich schon dreimal erfolglos beworben – mehr hier).

Die türkischen Fußballfans freuten sich schon auf die EM mit Heimvorteil (in der vergangenen EM-Quali schnitt die Türkei noch schlecht ab – mehr hier). Der türkische Sportminister Suat Kılıç und Erdoğan klären nun auf. „Wir verwenden all unsere Energie für die Olympiade“, so Kılıç. Erdoğan pflichtete ihm bei. Die Austragung der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics hätten „nationale Priorität“.

Für die Austragung in den Jahren 2000, 2004, 2008 und 2012 hatte sich die Türkei erfolglos beworben. Diesmal soll es endlich klappen. Der türkische Fußballverband sei allerdings mehr als interessiert daran, die EM 2020 im eigenen Land zu sehen. Die Bewerbungen um die EM 2020 sind noch nicht eingereicht worden. Der TFF macht das davon abhängig, ob die Türkei bei der Olympiade in die engere Auswahl kommt.

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